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Kristian Bezuidenhout und Bochumer Symphoniker spielen Mozart

Schicksalhafter Mozart

Der Tastenvirtuose und Experte für historische Aufführungspraxis Kristian Bezuidenhout nimmt sich in Bochum Mozarts d-Moll-Klavierkonzert an.

vonJan-Hendrik Maier,

Wenn Mozart-Liebhaber heutzutage im grenzenlos anmutenden Katalog der verfügbaren Aufnahmen nach Klavierkonzerten des Genies stöbern, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie früher oder später auf eine Produktion mit Kristian Bezuidenhout stoßen. Der in Südafrika geborene Pianist präsentiert die 27 Konzerte immer wieder auf historischen Instrumenten und hat sich mit seinem transparenten und empfindsamen Spiel auch jenseits der Spezialisten-Szene ein makelloses Renommee als Mozart-Interpret erarbeitet. Dass Bezuidenhout so eine enge Beziehung zu Mozart hat, läge in Teilen auch an Miloš Formans Kinofilm „Amadeus“, verriet er einmal im Interview: „Ich spürte, dass der Film Mozart und vor allem seiner Musik gegenüber so tiefsinnig konstruiert war. Das ging mir sehr tief ins Herz.“ Regelmäßig ist Bezuidenhout bei den Bochumer Symphonikern zu Gast. In dieser Saison fokussiert sich der 47-Jährige auf die schicksalhaften und dramatischen Aspekte in der Musik und hievt als Solist Mozarts einziges in d-Moll komponiertes Klavierkonzert auf die Bühne.

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