Das Sprichwort vom Apfel, der nicht weit vom Stamm fällt, hielt spätestens gegen Ende des 18. Jahrhunderts Einzug in deutsche Wörterbücher. Ob die Familie Mozart bereits davon Gebrauch machte, ist zwar nicht überliefert, gesichert ist aber, dass musikalische Begabung dort über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Die Tenöre Christoph und Julian Prégardien nehmen in ihrem Konzertprogramm „Väter und Söhne“ jedoch nicht die bekannte Beziehung zwischen Leopold und dem Genie Wolfgang Amadeus unter die Lupe, sondern fokussieren auf jene zwischen Wolfgang Amadeus und dem im Juli 1791 geborenen Franz Xaver. Dieser trat sein Leben lang als Wolfgang Amadeus bzw. Wolfgang Gottlieb Mozart Sohn auf – der erwünschte Erfolg stellte sich aber nie ein, und sein Schaffen geriet in Vergessenheit. Gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Kristian Bezuidenhout eröffnen Vater und Sohn Prégardien nun unterschiedliche Perspektiven auf das musikalische Erbe der Familie Mozart und stellen Arien, Lieder, Rezitative und Instrumentalstücke beider Komponisten gegenüber.
Christoph und Julian Prégardien würdigen Vater und Sohn Mozart
Aus dem übergroßen Schatten treten
In „Väter und Söhne“ beleuchten Christoph und Julian Prégardien das musikalische Erbe von Wolfgang Amadeus und Franz Xaver Mozart.
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Er ist ein erfolgreicher Opernsänger im Stimmfach lyrischer Tenor und nebenbei als Autor und Professor für den musikalischen Nachwuchs tätig. Christoph Prégardien wurde 1956 in Limburg an der Lahn als Kind einer Kaufmannsfamilie geboren. Bereits früh sang er bei den Limburger Domsingknaben…
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Schon oft musste er sich den Vergleich mit seinem berühmten Vater gefallen lassen: Als lyrischer Tenor hat Julian Prégardien mit Vater Christoph Prégardien nicht nur die Stimmlage und das zartschmelzende Timbre gemein, beide hegen auch eine gemeinsame Leidenschaft für das Kunstlied. Dass…
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Die Idee ein Ensemble für Alte Musik zu gründen entstand in der Silvesternacht 1985, zwei Jahre darauf setzten einige Studenten der Freiburger Musikhochschule ihre Idee in die Tat um und traten zum ersten Mal unter dem Namen Freiburger Barockorchester gemeinsam auf. Seither…
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Kristian Bezuidenhout wurde 1979 in Südafrika geboren. Sein Studium begann er in Australien und beendete es an der Eastman School of Music in den USA. Heute lebt er in London. International bekannt wurde er mit 21 Jahren, als er den ersten Preis…
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Termine
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Termintipp
Di., 16. Juni 2026 19:30 Uhr
Schloss Gottesaue, Karlsruhe(Wolfgang-Rihm-Forum)Konzert
Schwanengesang
Christoph Prégardien (Tenor), Hartmut Höll (Klavier)
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Termintipp
Fr., 19. Juni 2026 22:30 Uhr
Evangelisch Reformierte Kirche, LeipzigMusik in Kirchen
Isabelle Faust, Kristian Bezuidenhout
Bachfest Leipzig
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Termintipp
Sa., 20. Juni 2026 20:00 Uhr
Schinkelhalle, PotsdamKonzert
Sreten Manojlovic, Freiburger Barockorchester, Dorothee Oberlinger
Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
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Termintipp
Sa., 20. Juni 2026 22:00 Uhr
Berger Kirche, DüsseldorfMusik in Kirchen
Julian Prégardien, Anna Gebhardt, Mona Ameziane
Schumannfest Düsseldorf
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Termintipp
Sa., 20. Juni 2026 22:30 Uhr
Evangelisch Reformierte Kirche, LeipzigMusik in Kirchen
Isabelle Faust, Kristian Bezuidenhout
Bachfest Leipzig
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Konzert
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Termintipp
Mo., 22. Juni 2026 20:00 Uhr
Angelika-Kauffmann-Saal, SchwarzenbergKonzert
Schubert: Winterreise D 911
Schubertiade Hohenems / Schwarzenberg
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Termintipp
Do., 25. Juni 2026 19:30 Uhr
Klosterkirche Olsberg, OlsbergMusik in Kirchen
Sol Gabetta, Kristian Bezuidenhout
Solsberg Festival
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Rezensionen
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Atemberaubendes Feuerwerk
Mit funkelnder Virtuosität und unbändiger Ausdruckskraft widmet sich Simone Kermes einer echten Rarität: der Arie È follia d’un alma stolta aus dem Oratorium Giob von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein atemberaubendes Feuerwerk klassischer Koloraturkunst – und die Wiederentdeckung eines nahezu vergessenen Meisterwerks. Ein Track aus dem neuen Album „La Luce“.







