© Annelies van der Vegt

Freiburger Barockorchester

Freiburger Barockorchester

Die Idee ein Ensemble für Alte Musik zu gründen entstand in der Silvesternacht 1985, zwei Jahre darauf setzten einige Studenten der Freiburger Musikhochschule ihre Idee in die Tat um und traten zum ersten Mal unter dem Namen Freiburger Barockorchester gemeinsam auf. Seither erweitern sie sukzessive ihr Repertoire von zunächst nur barocken Werken bis hin zum klassisch-romantischen Kanon und zeitgenössischen Werken. Die künstlerische Leitung ist seit dem Gründungsjahr geteilt, liegt einerseits bei dem Violinisten Gottfried von der Goltz, andererseits bei dem Pianisten Kristian Bezuidenhout, der kurz vor dem dreißigjährigen Bestehen des Ensembles in der Spielzeit 2017/2018 den Posten von Petra Müllejans übernahm. Das Freiburger Barockorchester tritt, wie es im 18. Jahrhundert üblich war, ohne festen Dirigenten auf – geleitet wird das Ensemble vom Pult des Konzertmeisters aus. Der hohe Anspruch und das virtuose Zusammenspiel der Musiker macht das Freiburger Barockorchester bei Solisten zum begehrten Partner für CD-Aufnahmen, unter anderem veröffentlichten Christian Gerhaher, Isabelle Faust und Philippe Jaroussky gemeinsame Einspielungen mit dem Ensemble. Für ihre Leistungen wurden sie 2009 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, 2017 erhielten sie den ECHO Klassik.

Mittwoch, 15.07.2020 20:00 Uhr Friedenskirche Ludwigsburg

Beethoven: Missa Solemnis op. 123 (abgesagt)

Brigitte Christensen (Sopran), Sophie Harmsen (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor), Johannes Weisser (Bass), Freiburger Barockorchester, RIAS Kammerchor, René Jacobs (Leitung)

Freitag, 17.07.2020 19:30 Uhr Kirche Saanen

Beethoven: Missa solemnis (abgesagt)

Gstaad Menuhin Festival
Samstag, 18.07.2020 19:30 Uhr Kirche Saanen

Beethoven: Missa solemnis (abgesagt)

Gstaad Menuhin Festival
Freitag, 16.10.2020 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Beethoven: Leonore oder Der Triumph der ehelichen Liebe (konzertant)

Nicole Chevalier & Robin Johannsen (Sopran), Joshua Ellicott & Nikolaus Pfannkuch (Tenor), Torben Jürgens & Johannes Weisser (Bariton), Christian Immler (Bass), Zürcher Sing-Akademie, Freiburger Barockorchester, René Jacobs (Leitung)

Sonntag, 24.01.2021 11:00 Uhr Mozarteum Salzburg
Sonntag, 24.01.2021 15:00 Uhr Mozart-Wohnhaus Salzburg
Freitag, 30.07.2021 19:00 Uhr Schloss Herrenchiemsee
Porträt Freiburger Barockorchester

Freiburger Freigeister

Das Freiburger Barockorchester setzt seit seiner Gründung auf Vielfalt. Demokratisch aufgestellt, ist das Ensemble seit über dreißig Jahren auf Erfolgskurs. weiter

Rezension René Jacobs – Beethoven: Leonore

Sturm und Drang

René Jacobs und das Freiburger Barockorchester präsentieren ein dezidiertes Plädoyer für die Frühfassung der „Fidelio“-Urfassung „Leonore“. weiter

Rezension Freiburger Barockorchester – Mozart

Verve und Rhythmik

Die hörbar geniale Lernfähigkeit des jungen Mozart und seine Redouten-Rüpeleien geraten spannungsreich in der Interpretation des Freiburger Barockorchesters. weiter

Rezension Freiburger Barockorchester – Corelli

Spürbare Spielfreude

Das Freiburger Barockorchester überzeugt in seiner Interpretation von Corelli mit Detailgestaltung und einem runden Gesamtklang. weiter

CD-Rezension Freiburger Barockorchester – Händel

Meisterhafte Pausenmusik

Händels „Concerti a due cori“ werden vom Freiburger Barockorchester atmosphärisch und stimmungsvoll ausmusiziert weiter

CD-Rezension Philippe Jaroussky

Die Röte des Abends

Erstmals auf Deutsch: Philippe Jaroussky irritiert und verzaubert mit Kantaten von Bach und Telemann weiter

DVD-Rezension Andrea Marcon - Händel: Alcina

Erotisch schamlos

Katie Mitchell inszeniert Händels Alcina in Aix en Provence mit einer sensationellen Patricia Petibon weiter

CD-Rezension René Jacobs

Mozart in Perfektion

Im Klanggewand der späten Mozartopern präsentiert diese CD die Finta gardiniera, die Mozart als 19-Jähriger für den Münchner Hof komponierte. Denn René Jacobs hat für seine Einspielung die Prager Fassung gewählt, die 1796 uraufgeführt wurde. Nicht zuletzt, weil die viel reichere Instrumentierung dieser Fassung das Augenmerk des Zuhörers auf das… weiter