Hartnäckig hält sich die Legende, Donizetti hätte „L’elisir d’amore“ in nur zwei Wochen komponiert. Wahr oder nicht, der Belcanto-Klassiker um Nemorinos „Liebestrank“ hat sich im Repertoire etabliert, weil er eine perfekte Mischung aus Unterhaltung und musikalischer Tiefe auf die Bühne zaubert. Mit Hilfe eines „komischen Alten“ findet das Liebespaar zueinander – und das ganze Dorf macht mit! Donizetti widersteht hier der Versuchung, die Figuren allzu holzschnittartig darzustellen und spendiert Nemorino eine zu Tränen rührende Arie. Diese perfekte Opera buffa kommt in einer auf das Sitzfleisch von Kindern angepasste Version auf die Probebühne der Blauen Halle, die als Ausweichspielstätte dient. Oper für Jung und Alt lässt sich eben überall genießen.
Donizetti: Adina und Nemorino oder der Liebestrank
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„Am Ende zählt die künstlerische Wahrheit“
Über Wagner kam Michael Volle zur Oper – und von Mannheim bis nach Bayreuth, wo er dieses Jahr als Wotan im sogenannten „KI-Ring“ zu erleben ist.
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