Als sich der Verleger Fritz Simrock 1879 von Antonín Dvořák ein Violinkonzert wünschte, lernte der böhmische Komponist zugleich Joseph Joachim kennen – den wohl berühmtesten Violinvirtuosen seiner Zeit, dem er das Werk schließlich widmete. Joachims intensive Mitwirkung an der Entstehung ist dem Konzert anzuhören: Erst 1883 kam es zur Uraufführung. Kaum eine Note blieb unverändert, und es entstand eine geniale Synthese aus kraftvollen Furiant-Passagen und ausschwingender Kantabilität. Auch Robert Schumann war Joachim eng verbunden, wovon die im gemeinsamen Künstlerkreis entstandene „F.A.E.-Sonate“ zeugt. Schumanns zweite Sinfonie ist nun mit Dvořák Violinkonzert im Konzert des Odeon Jugendsinfonieorchester in Iffeldorf und München zu hören.
Jules Sauvegrain (Violine), Odeon Jugendsinfonieorchester München, Julio Doggenweiler Fernández (Leitung)
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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