Die Marschallin weiß, dass ihre Beziehung zum jungen Octavian nicht von Dauer sein kann, und ahnt, dass dieser sich bald einer anderen Frau zuwenden wird. Während Baron Ochs in plumper Selbstsucht um die reiche Sophie wirbt, schlägt das Schicksal zu: Octavian und Sophie verlieben sich ineinander. Die Marschallin beweist wahre Größe und lässt das junge Glück ziehen. Was den Anschein einer leichtfüßig-nostalgischen Wiener Komödie erweckt, mündet in einen berührenden Abschied. Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“ ist ein poetisches Spiel über Liebe und Vergänglichkeit. Seine Musik, dirigiert von Stefan Vladar, entfaltet dabei einen Rausch aus Walzerseligkeit, schimmernder Ironie und tiefempfundener Melancholie.
R. Strauss: Der Rosenkavalier
-
„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!


