Die Marschallin weiß, dass ihre Beziehung zum jungen Octavian nicht von Dauer sein kann, und ahnt, dass dieser sich bald einer anderen Frau zuwenden wird. Während Baron Ochs in plumper Selbstsucht um die reiche Sophie wirbt, schlägt das Schicksal zu: Octavian und Sophie verlieben sich ineinander. Die Marschallin beweist wahre Größe und lässt das junge Glück ziehen. Was den Anschein einer leichtfüßig-nostalgischen Wiener Komödie erweckt, mündet in einen berührenden Abschied. Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“ ist ein poetisches Spiel über Liebe und Vergänglichkeit. Seine Musik, dirigiert von Stefan Vladar, entfaltet dabei einen Rausch aus Walzerseligkeit, schimmernder Ironie und tiefempfundener Melancholie.
R. Strauss: Der Rosenkavalier
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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