Freiwillig, unbezahlt, zur eigenen Fortbildung: Dies sind seit 170 Jahren die Bedingungen, unter denen die Musikerinnen und Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden im Rahmen des Tonkünstler-Vereins (TV) antreten. Der Fokus lag von Beginn an auf der Kammermusik, wobei man insbesondere noch nicht einstudierte Werke kennenlernen wollte. Der Tonkünstler-Verein war also ein Luxusprojekt und zugleich eine künstlerische Wertanlage: Das Gehalt der Musizierenden war über ihre Festanstellung bei der Königlich-sächsischen musikalischen Kapelle bzw. über die heutige Sächsische Staatskapelle Dresden gesichert, der Musikernachwuchs wurde über das Konservatorium gefördert, und so konnte man sich vollends der musikalischen Selbstverwirklichung widmen, was wiederum den Weiterbestand der Staatskapelle als Eliteorchester sicherte: je besser die Musiker, desto besser der Klangkörper. Daran hat sich bis heute nichts geändert, und so gibt es reichlich Anlass, diese Institution gebührend zu feiern.
Termintipp
Mi., 29. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Michaels Reise
Paul Hübner (Trompete), Musiker der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Elisabeth Stöppler (Regie)
Mi., 29. April 2026 11:00 Uhr
Tanztheater
Next Level
Mitglieder des Tanzensembles (Choreografie)
Mi., 29. April 2026 11:00 Uhr
Musiktheater
Frid: Das Tagebuch der Anne Frank
Elisabeth Dopheide (Anne Frank), Maximilian Otto (Leitung), Susanne Stein (Rezitation)
Mi., 29. April 2026 12:30 Uhr
Konzert
Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner
Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (Auszüge)
Mi., 29. April 2026 12:30 Uhr
Konzert
Davide Bandieri, François Sochard, Daniel Mitnitsky, Stephanie Gurga
Messiaen: Quatuor pour la fin du temps






