C. Bechstein Klavierabende im Konzerthaus Berlin

Wenn Bach damals schon auf diesen Instrumenten hätte spielen können …

Stepan Simonian eröffnet die Reihe der C. Bechstein Klavierabende im Konzerthaus Berlin mit den „Goldberg-Variationen“.

© Yvonne Schmedemann

Stepan Simonian

Stepan Simonian

Vom Ein-Mann-Betrieb zum international erfolgreichen Unternehmen: Schon von Anfang an setzte Carl Bechstein mit seiner Berliner Pianofortefabrik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf hohe Qualität und machte sich so schnell einen Namen. Bis heute spielt C. Bechstein in der obersten Liga, wenn es um Spitzenklasse-Klaviere oder -Flügel geht.

Gleichzeitig ist das Unternehmen aber auch erfolgreicher Veranstalter von Klavierabenden weltweit, mit hochkarätigen Musikern, die das Beste aus den Instrumenten herausholen. Vor allem die C. Bechstein Klavierabende im Konzerthaus Berlin sind besonders erfolgreich. Und so freut es Veranstalter und Publikum gleichermaßen, dass die Reihe in der Saison 2020/21 fortgesetzt wird.

Eröffnen wird die Reihe in diesem Jahr Stepan Simonian am 11. September. Simonian gab sein Debüt im Alter von zwölf Jahren mit dem Moscow Chamber Orchestra und begann sieben Jahre später sein Studium am Moskauer Konservatorium. Heute ist der Pianist Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und vor allem als internationaler Bach-Spezialist bekannt und anerkannt. Und so stehen im Konzerthaus natürlich Werke des Thomaskantors auf dem Programm sowie eine Bearbeitung eines Violinkonzerts von Vivaldi und Bearbeitungen von ausgewählten Choralvorspielen Bachs durch Ferruccio Busoni.

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