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Klassische Philharmonie Bonn mit neuem Tour-Programm im Februar

Werke mit und von Komponistinnen

Mit dem Programm „Femmes“ versucht die Klassische Philharmonie Bonn unter Leitung von Ervis Gega seinem innovativen Ruf gerecht zu werden.

vonPatrick Erb,

Die Klassische Philharmonie Bonn gehört zu jenen Ensembles, die seit der Gründung im Jahr 1986 (die Vorgängerinstitution schaut bereits auf 1959 als Gründungsdatum zurück) einen guten Ausgleich geschaffen hat zwischen gut kuratierten Programmen, einem regen Konzertleben mit Auftritten in den großen Häusern der Bundesrepublik und der Ausbildung von Profimusikern. Im Februar kommen Kenner des Ensembles in den Genuss eines Programms, das sich auf unterschiedliche Weise seinem Tourneetitel „Femmes“ nähert. Neben der Sinfonie C-Dur von Marianna von Martines wird Haydns Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“ und auch ein Trompetenkonzert Es-Dur von Johann Nepomuk Hummel gespielt, für dessen Soloapart Cecilie Eikaas zur Verfügung steht. Verantwortlich dafür zeichnet Ervis Gega, die, in der Nachfolge von Gründer Heribert Beissel seit 2021 die künstlerische Leitung der Klassischen Philharmonie Bonn innehat. Als Leiterin der Villa Musica in Mainz ist sie bestens vertraut mit dem Kuratieren gelungener Konzertprogramme und kann durch ihre pädagogische Expertise neue Impulse für die Nachwuchsförderung bieten.

Ervis Gega ist seit 2021 mit der künstlerischen Leitung der Klassischen Philharmonie Bonn betraut
Ervis Gega ist seit 2021 mit der künstlerischen Leitung der Klassischen Philharmonie Bonn betraut

Pädagogisch engagiert

In eine albanische Musikerfamilie hineingeboren, erhielt Ervis Gega früh den ersten Geigenunterricht. Mit acht Jahren debütierte sie bereits mit einem Vortrag von Mendelssohns Violinkonzert e-Moll. Gega studierte von 1990 bis 1993 am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz, wo sie Meisterklassen von Yfrah Neaman besuchte, und komplettierte ihr Studium an der Guildhall School of Music and Drama in London. Als Solistin gewann Gega zahlreiche Musikpreise in In- und Ausland, darunter den nach Yfrah Neaman benannten Violinwettbewerb. Im pfälzischen Ingelheim aufgewachsen, ist sie der Region dauerhaft treu geblieben. So leitet Gega seit 2002 ihre Meisterklasse am Peter Cornelius Konservatorium und hat Lehraufträge an der Musikhochschule Mainz inne. Jenseits der Lehrverpflichtungen ist die Ausnahmeviolinistin Mitglied einiger Ensembles, darunter des „Spohr-Duos“ mit Harfenistin Silke Aichhorn und des Rheinischen Kammerensembles.

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