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Das Philharmonisches Orchester Altenburg Gera spielt Werke von Mendelsohn, Hindemith und Medek

Verschmähte Meisterwerke

In seiner Konzertreihe widmet sich das Theater Altenburg Gera verschmähten Werken nicht unbekannter Komponisten.

vonJan-Hendrik Maier,

In seiner Reihe „Wider das Vergessen“ rückt das Theater Altenburg Gera Werke in den Fokus, deren Schöpfer einst von politischen Machthabern verfolgt und mitunter mit Aufführungsverboten belegt wurden. So etwa der in Jena geborene Tilo Medek, der zu den wichtigsten Komponisten der jungen DDR zählte, im Juli 1977 aber zeitgleich mit Wolf Biermann ausgebürgert wurde. Eine Spur davon findet sich in seinem Marimbafonkonzert, dessen Finalsatz mit „Ein DDR-Bürger (nicht) in Amerika“ überschrieben ist. In Altenburg und Gera wird der 31-jährige Richard Putz den Solopart übernehmen. Als Vorarbeit zur Oper Mathis der Maler präsentierte Paul Hindemith 1934 einem begeisterten Publikum seine gleichnamige Sinfonie nach Motiven des von Renaissance-Künstler Matthias Grünewald gestalteten Isenheimer Altars – kurze Zeit später flüchtete er ins Exil. Zur Eröffnung erklingt Felix Mendelssohns Ouvertüre Die Hebriden, eine klingende Zeichnung der von Säulen gesäumten Fingalshöhle auf Staffa vor der Westküste Schottlands

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