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Beethovenfest Bonn 2024

Progressiv, demokratisch und der Welt zugewandt

Beim Beethovenfest Bonn steht das vielseitige Miteinander im Mittelpunkt.

vonJohann Buddecke,

Dem Geist des jungen, progressiven und zugewandten Beethoven können Festivalbesucher in der diesjährigen Ausgabe des Beethovenfest Bonn nachspüren. Gut achtzig Konzerte kontextualisieren das Werk des Bonner Meisters mit dem 21. Jahrhundert, wobei sich auch der eine oder andere Pop-Act im Programm wiederfindet. Unter dem Motto „Miteinander“ steht die künstlerische Auseinandersetzung mit Demokratie und Teilhabe im Fokus. Residenzkünstler sind Isabelle Faust sowie das Sitkovetsky Trio, die in jeweils drei Konzerten verschiedene Aspekte von sich präsentieren. Das Sitkovetsky Trio hat zudem gleich zwei eigens für seine Residenz vorgesehene Uraufführungen im Gepäck.

Analog-Techno zum Einstand

Eröffnet wird das Beethovenfest im Übrigen mit zwei parallel angesetzten Konzerten: In der Oper Bonn stehen die Kammerakademie Potsdam sowie das Streichquartett des Ensemble Resonanz auf der Bühne, auf dem Münsterplatz ist kostenfrei und open air ebenfalls die Kammerakademie Potsdam zu erleben, anschließend übernimmt die Band Meute mit feinster Elektro-Tanzmusik auf Blechblasinstrumenten.

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Orgelpassion
von Stina Quagebeur / Glen Tetley /
Goyo Montero

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Drei choreographische Handschriften und Ideen: In „Omelas“ fragt Stina Quagebeur berührend, ob das Glück vieler auf dem Leid eines Einzelnen beruhen darf. Glen Tetleys Klassiker „Voluntaries“ verbindet virtuos Trauer und Hoffnung. Goyo Montero erforscht in „Aurea“ die Schönheit des Goldenen Schnitts im Tanz.

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