Mit der Reichsfreiheitsurkunde markierte Kaiser Friedrich II. im Juni 1226 einen Wendepunkt in der Geschichte der Stadt Lübeck. Mit weitreichenden Privilegien ausgestattet, war damit der Weg frei für Lübecks Aufstieg zur „Königin der Hanse“. Fortan bildeten Selbstbestimmung und Autonomie die Grundlage für wirtschaftlichen Aufschwung, Stabilität und Sicherheit.
Ganz im Zeichen dieser Freiheitsidee steht das Programm des diesjährigen Brahms-Festival Lübeck, das besondere Ausdrucksformen musikalischer Freiheit wie Improvisation und Fantasie in den Fokus rückt. Nicht fehlen darf dabei natürlich Brahms’ FAE-Sonate, die als klingendes Denkmal seines persönlichen Lebensmottos „frei, aber einsam“ gilt.
Frei improvisieren mit Brahms
Insgesamt stehen rund dreißig Konzerte auf dem Programm des Brahms-Festival Lübeck, darunter Sinfoniekonzerte und Themenkonzerte, die rund um die Uhr stattfinden und an denen bis zu 250 Lehrende und Studierende mitwirken. Besondere Highlights sind zwei „Brahms Night Lounges“, an denen Dozierende der Musikhochschule Lübeck und Studierende frei miteinander improvisieren.






