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Festival Kurdistan Elbphilharmonie

Volk ohne Land

Ein Festival feiert ein Wochenende lang die Vielfalt der kurdischen Musik.

vonEcki Ramón Weber,

Seit der Zeit des Osmanischen Reiches sind alle Vorstöße, einen kurdischen Staat zu gründen, gescheitert. Die kurdischen Gebiete verteilen sich heute auf die Türkei, Irak, Iran und Syrien. Kurden sind in diesen Regionen Zensur, Repressionen und kriegerischen Handlungen ausgesetzt. Kurdische Sprache und Kultur haben deshalb eine wichtige Bedeutung zur Wahrung der Identität. Dazu zählt auch die Musik.

Sie wird beim Festival „Kurdistan“ in ihrer ganzen Fülle präsentiert. Das Spektrum reicht von alten Tanzweisen, Hirtenmusik und epischen Gesängen bis zu Neukompositionen, Improvisationen und Fusion-Projekten. So bringt das Ensemble Kurdophone, das persische und kurdische Traditionen mit Jazz, Rock und europäischer Neuer Musik verbindet, kurdische Gesänge, die um 1900 auf Tonwalzen festgehalten wurden, in neuem Gewand. Mit der Sängerin Aynur und dem Stachelgeige-Virtuosen Kayhan Kalhor sind zwei der größten Stars kurdischer Musik vertreten. Beide leben heute im Exil.

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Accademia Bizantina mit Bach

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Unter dem Titel „Baroque Anatomy“ startet Accademia Bizantina eine Aufnahmeserie rund um die 6 Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach, die mit Werken anderer Komponisten kombiniert werden – im ersten Album „#5 – The Eye“ mit Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach. Es entsteht so ein musikalischer Kosmos, der die einzelnen Konzerte als Organe eines gemeinsamen Körpers imaginiert.

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