Alberto Ginastera

Alberto Ginastera (* 11. April 1916 in Buenos Aires; † 25. Juni 1983 in Genf) leitete nach abgeschlossenem Studium in Buenos Aires das von ihm gegründete Konservatorium von La Plata. Einer seiner bekanntesten Schüler war Astor Piazzolla.
Kompositorisch lassen sich Ginasteras Werke in verschiedene Perioden einteilen: am Anfang seiner Karriere entstanden traditionell argentinische Stücke. Am bekanntesten sind seine „Canciones populares Argentinas“ von 1943. In diese fünf Lieder nahm er auch das in Lateinamerika weit verbreitete Wiegenlied „Arrorró“ auf. Erst ab den 1950er-Jahren begann Alberto Ginastera nach modernen klassischen Musikstilen zu komponieren, ohne jedoch den Bezug zur argentinischen Volksmusik zu verlieren. Seine in dieser Periode entstandenen Werke weisen daher einen klareren Aufbau auf als beispielsweise die Werke Schönbergs und erinnern eher an Bartók und Kodály. 1964 vollendete Alberto Ginastera seine erste Oper „Don Rodrigo“, die zwei Jahre nach der Uraufführung an der New York City Opera, mit dem damals noch unbekannten Plácido Domingo in der Hauptrolle, auf dem Spielplan stand.
1971 übersiedelte Ginastera nach Genf und beschäftigte sich vermehrt mit zeitgenössischen Techniken wie Dodekaphonie und elektronischer serieller Musik. Besonders gut kommt sein neuer Kompositionsstil in der Kantate „Milena“ hervor.
Donnerstag, 22.12.2022 20:00 Uhr Semperoper Dresden

Johanna Schellenberger, Sächsische Staatskapelle Dresden, Mihhail Gerts

Debussy: Petite suite, Ginastera: Harfenkonzert op. 25, Brahms: Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

Sonntag, 14.05.2023 11:00 Uhr Georgium Dessau-Roßlau

Anhaltisches Streichquartett

Haydn: Streichquartett d-Moll op. 76 Nr. 2, Ginastera: Streichquartett Nr. 2 op. 26, Grieg: Streichquartett g-Moll op. 27

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