Als „tiefgründig, feurig, romantisch“ bezeichnete Hélène Grimaud einmal Brahms’ erstes Klavierkonzert, das ob seines gleichwertig ausgearbeiteten Orchesterparts auch als Sinfonie mit Klavier durchginge. Mit der Camerata Salzburg nimmt sich die französische Solistin dieses Meilensteins ihres Repertoires an und teilt sich dabei die musikalische Leitung mit Konzertmeister Giovanni Guzzo. Während der Überarbeitung des Konzerts komponierte Brahms überdies als eine Art sinfonischen Gehversuch die Serenade op. 11. Diese vereint heitere Grundstimmung mit beachtlicher kompositorischer Tiefe und zeigt bereits Züge einer angedachten Sinfonie. Allen voran die groß dimensionierten ersten drei Sätze bestechen durch dichte thematische Arbeit und einen sinfonischen Gestus, der an Haydn und Beethoven anknüpft. Die letzten drei, deutlich kürzeren Sätze sind stärker an die klassische Serenadentradition angelehnt und bringen kammermusikalische Leichtigkeit sowie tänzerische Elemente ins Spiel.
Hélène Grimaud mit Camerata Salzburg auf Tournee
Doppelter Brahms
Hélène Grimaud und die Camerata Salzburg widmen sich dem feurigen Frühwerk Johannes Brahms‘.
-
Die französische Pianistin Hélène Grimaud wurde 1969 in Aix-en Provence geboren. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht, worauf zunächst ein Klavierstudium in Marseille folgte. Nachdem sie im Alter von zwölf Jahren mit der zweiten und dritten Klaviersonate von Frédéric Chopin…
-
Die Camerata Salzburg wurde 1952 vom Dirigenten und Musikwissenschaftler Bernhard Paumgartner als „Camerata Academica des Mozarteums Salzburg“ gegründet. Rasch erarbeitete sich das Ensemble, in dem anfangs Lehrer und Studenten des Mozarteums spielten, ein Renommee als Spezialisten für die Musik Mozarts. Bereits in…
Mehr auf dem Künstlerportal
Termine
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg, Gregory Ahss
Dubugnon: Piccolo concerto grosso op. 87, Geminiani: Concerto grosso D-Dur op. 5/12 „La Folia“, Rota: Concerto per archi, Vivaldi: Die vier Jahreszeiten op. 8
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg, Gregory Ahss
Dubugnon: Piccolo concerto grosso op. 87, Geminiani: Concerto grosso d-Moll „La Folia°, Rota: Concerto per l’archi, Vivaldi: Die vier Jahreszeiten op. 8/1-4
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg, Gregory Ahss
Dubugnon: Piccolo concerto grosso op. 87, Geminiani: Concerto grosso d-Moll „La Folia°, Rota: Concerto per l’archi, Vivaldi: Die vier Jahreszeiten op. 8/1-4
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg, Gregory Ahss
Dubugnon: Piccolo concerto grosso op. 87, Geminiani: Concerto grosso d-Moll op. 5/12, Rota: Concerto per archi, Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg, Gregory Ahss
Internationales Musikfest Hamburg
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg, Gregory Ahss
Internationales Musikfest Hamburg
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg, Gregory Ahss
Dubugnon: Piccolo concerto grosso op. 87, Geminiani: Concerto grosso d-Moll op. 5/12, Rota: Concerto per archi, Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
-
Konzert
Janine Jansen, Camerata Salzburg
Dubugnon: Piccolo concerto grosso op. 87, Geminiani: Concerto grosso d-Moll op. 5/12 „La Follia“, Rota: Concerto per Archi, Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Auch interessant
-
Hélène Grimaud beim Klavier-Festival Ruhr in Wuppertal
Zwischen Innigkeit und Weite
Nach intimen Spätwerken von Beethoven und Brahms öffnet Hélène Grimaud mit Bach in spätromantischer Bearbeitung einen Klangraum, der über den Großen Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal hinausreicht.
-
Hélène Grimaud und das Tonhalle-Orchester Zürich mit Gershwin
Farbenreich
Das Tonhalle-Orchester Zürich und Pianistin Hélène Grimaud spannen einen musikalischen Bogen von der tschechischen Fabelwelt über nordische Naturklänge bis zum amerikanischen Großstadtpuls.
-
Schleswig-Holstein Musik Festival 2025
Welt der Musik
Die Millionenmetropole Istanbul und ihre reiche Kultur stehen im Zentrum des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals.
-
Lebenswege Hélène Grimaud
„Ich hatte unheimliches Glück im Leben“
Eigentlich sollte Hélène Grimaud beim Musikunterricht ihre überschüssige Energie loswerden. Doch das Klavier wurde – ebenso wie ihre Naturverbundenheit – zum Lebenselixier. Hier erzählt die Pianistin von ihrem Lebensweg.
Rezensionen
-
Rezension Kian Soltani – Schumann: Cellokonzert
Rund und sonor
In Liedbearbeitungen und dem späten Cellokonzert von Robert Schumann bringt Kian Soltani sein Instrument zum Singen.
-
Rezension Konstantin Krimmel – Silvestrov: Silent Songs
Musik für unruhige Zeiten
Mit Konstantin Krimmels feinem Timbre und Hélène Grimauds sensiblem Spiel entfalten Valentin Silvestrovs Lieder ihre süffig-schöne Wirkung.
-
Rezension Hélène Grimaud – The Messenger
Botschaft aus versunkenen Zeiten
Gemeinsam mit der Camerata Salzburg kombiniert die französische Pianistin Hélène Grimaud Werke von Mozart und Valentin Silvestrov.
-
Interview Jonas Kaufmann„Mein erstes Engagement war eine Operette“
Jonas Kaufmann besinnt sich auf die sogenannte leichte Muse zurück – wobei er bei diesem Begriff schmunzeln muss.





