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Immling Festival 2023

„María de Buenos Aires“ trifft Mahler

Das Immling Festival lockt nicht nur Opernliebhaber an.

Einsam auf einer Anhöhe zwischen den Orten Halfing und Bad Endorf im malerischen Chiemgau im Landkreis Rosenheim liegt das Gut Immling. Sein Pächter ist der Bassbariton Ludwig Baumann, dessen einst erfolgreiche Karriere 1994 jäh von einem Bühnenunfall in der Semperoper beendet wurde, bei dem er sich seinerzeit schwere Rückenverletzungen zuzog. Seitdem konnte er, der unter Dirigenten wie Herbert von Karajan, Christian Thielemann, Giuseppe Sinopoli, Bernard Haitink, William Christie und Lorin Maazel gesungen hatte, keine große Partie mehr durchstehen, weshalb er 1997 beschloss, die Opern selbst zu produzieren.

Aus der Reithalle seines Gutes machte er „ein richtiges Opernhaus“, mit „festem Boden und modernster Technik, Klimaanlage und Beleuchtung.“ „Don Giovanni“, „Otello“, „Fidelio“, „Aida“, „Carmen“ – das sind nur einige Opern, die in den 25 Jahren hier aufgeführt wurden. Für diese Saison stehen die Premieren von „Salome“, „Das Land des Lächelns“, die Kinderoper „Aschenputtel“, „Nabucco“, „María de Buenos Aires“ und das Musical „Sister Act“ an, aber auch Gustav Mahlers zweite Sinfonie.

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«Die Lieben der Berenice» – Tanzoper über eine schillernde Frauenfigur

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Einer der spannendsten zeitgenössischen Choreografen, Anton Lachky, entwirft gemeinsam mit TanzLuzern und dem Opernensemble auf fragmentarische Weise ein dynamisches Gesamtkunstwerk rund um die schillernde Frauenfigur Berenice. Die spartenübergreifende Produktion vereint Werke bedeutender Komponisten und Komponistinnen wie Gluck, Haydn, Jommelli, Martines und Mozart und wird musikalisch vom Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Andreas Spering getragen.

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