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Internationales Bachfest Stuttgart 2026

Bachs Werk dekonstruieren

Mit Chormusik, Messen, Konzerten, genreübergreifenden Projekten und Tanz durchdringt das Internationale Bachfest Stuttgart das Werk seines Namensgebers in sämtlichen Facetten.

vonPatrick Erb,

Vom 13. bis 28. März lädt das Internationale Bachfest Stuttgart zur zweiten Ausgabe seines neu gestalteten Festivals ein. Sechzehn Tage lang erklingen in der Liederhalle, in den prägenden Kirchen der Stadt sowie im Neuen Schloss Chorwerke, Kammermusik und programmatische Grenzgänge. Ensembles wie die Gaechinger Cantorey unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann, Vox Luminis und das Freiburger Barockorchester sowie internationale Solistinnen und Solisten beleuchten das Werk Johann Sebastian Bachs – von den Lutherischen Messen bis zur h-Moll-Messe.

Der Blick richtet sich beim Bachfest Stuttgart bewusst über den Tellerrand hinaus: Das Ensemble Constantinople stellt Bach persischer Musik gegenüber, Tim Allhoff spannt mit seinem Programm „Von Bach bis Beatles“ einen weiten Bogen, und Concerto Copenhagen führt mit seinen „Neuen Brandenburgischen Konzerten“ die Idee ihres Schöpfers weiter. Eines der ambitioniertesten Projekte des Internationalen Bachfests Stuttgart steuert das Ensemble Europa Danzante bei: Unter der Leitung von Yves Ytier, Konzertmeister der Gaechinger Cantorey sowie Tänzer und Choreograf, widmet sich das Ensemble der langen Tanzgeschichte Stuttgarts – vom Barocktanz über das klassische Ballett und die Eurythmie bis hin zum zeitgenössischen Tanz.

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