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Kissinger Sommer 2024

Erholung von Berlin

Der Kissinger Sommer lässt Hauptstadt-Flair in den unterfränkischen Kurort einziehen.

vonSusanne Bánhidai,

Bitte beenden Sie diesen Satz: „Ich habe noch einen Koffer in …“ Dass die Spree­metropole in diesem Jahr eine besondere Rolle im Programm des Kissinger Sommer spielt, mag nur auf den ersten Blick überraschen, denn die Beziehungen der Kurstadt in Bayern zu Berlin sind vielfältig. Vor allem ließ sich hier gerne der preußische Hochadel sehen, der Genesung und Erholung vom bunten Treiben der Metropole suchte. Otto von Bismarck verlegte zeitweise seinen Regierungssitz nach Bad Kissingen: Morgens genoss er die Kur, nachmittags erledigte er Regierungsgeschäfte, abends widmete er sich dem guten Essen. Fast alle großen Musik­institutionen der Hauptstadt, darunter der RIAS Kammerchor und das Konzerthaus­orchester unter Joana Mallwitz finden den Weg nach Bad Kissingen, um das Festival mit Berliner Flair zu beschenken. International gefragte Künstler und Orchester treffen auf Jazz- und Dance-Acts wie „Berlin, Du coole Sau“. Auch Preisträger des alljährlich im Herbst stattfindenden Wett­bewerbs „Kissinger KlavierOlymp“ werden vertreten sein.

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Orgelpassion
von Stina Quagebeur / Glen Tetley /
Goyo Montero

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Drei choreographische Handschriften und Ideen: In „Omelas“ fragt Stina Quagebeur berührend, ob das Glück vieler auf dem Leid eines Einzelnen beruhen darf. Glen Tetleys Klassiker „Voluntaries“ verbindet virtuos Trauer und Hoffnung. Goyo Montero erforscht in „Aurea“ die Schönheit des Goldenen Schnitts im Tanz.

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