Startseite » Festivals » Österreich in Sachsen-Anhalt

Merseburger Orgeltage 2024

Österreich in Sachsen-Anhalt

Drei Komponisten und ein Land stehen im Fokus der diesjährigen Merseburger Orgeltage.

vonPatrick Erb,

Auch im Bruckner-Jahr stehen im Konzertbetrieb die Sinfonien und geistlichen Werke des Komponisten im Vordergrund. Dass die Orgelmusik des Oberösterreichers weniger Beachtung findet, liegt jedoch nicht an ihrer Qualität, sondern schlicht an mangelhafter Dokumentation: Nur wenige Werke sind Anton Bruckner zuzuordnen, denn dieser bevorzugte das freie Improvisieren. So zeugt „Präludium & Doppelfuge über ein Thema Anton Bruckners“ von Friedrich Klose von der Improvisationskunst seines Lehrers. Bei den Merseburger Orgeltagen wird Matthias Maierhofer aus Freiburg das Werk spielen, bevor der Gewandhauschor Leipzig unter der Leitung von Gregor Meyer Bruckners e-Moll-Messe aufführt. Darüber hinaus werden mit Arnold Schönberg und Franz Schmidt, deren Geburtstage sich zum 150. Mal jähren, zwei weitere Jubilare geehrt. Unter dem Motto „Musikland Österreich“ stehen zudem Kompositionen von Haydn bis Schubert auf dem Plan, darunter die Große Orgelmesse Es-Dur Hob. XXII:4 und das ­„Forellenquintett“.

Anzeige

Anzeige

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Theatersommer 2026 im Liebhabertheater Schloss Kochberg

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Eine faszinierende Reise in die Goethezeit. Von Mai bis September sind auf dem Landsitz von Goethes Liebe Charlotte von Stein Oper, Schauspiel, Konzerte und Lesungen zu erleben. Im einzigartigen Theater von 1800 werden sie gezeigt wie zur Zeit ihrer Uraufführung.
Operntipp: „Scherz, List und Rache“ am 28. Juni 2026!

Festivalfenster

Ausblick auf die spannendsten Festivals

Anzeige
  • „Ich wäre gerne sarkastischer“
    Interview Nemanja Radulović

    „Ich wäre gerne sarkastischer“

    Nemanja Radulović über sein erstes Prokofjew-Album, mentale Herausforderungen und den Klang alter und neuer Geigen.

Anzeige

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!

Anzeige