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Anton Bruckner, 1910

Anton Bruckner

Anton Bruckner (* 4. September 1824 in Ansfelden (Oberösterreich); † 11. Oktober 1896 in Wien) stammt aus einer Familie aus Bauern, Handwerkern und Lehrern. Nach dem frühen Verlust seiner Eltern wurde er 1837 Singknabe am Stift St. Florian, wo er 1850 Stiftsorganist wurde. Mit der Übernahme der Organistenstelle am Linzer Dom begann 1855 seine eigentliche Musikerlaufbahn. Bei Simon Sechter erhielt er Kompositionsunterricht in Wien, Richard Wagner verehrte er zeitlebens. 1868 übernahm er eine Kompositionsprofessur am Wiener Konservatorium. Parallel wirkte er als Lektor an der Universität, die ihn 1891 mit der Ehrenpromotion würdigte. Vor allem als Organist unternahm er erfolgreiche Konzertreisen u. a. nach Paris und London.

Freitag, 10.07.2020 20:00 Uhr NordArt Büdelsdorf
Samstag, 11.07.2020 20:00 Uhr St. Marien zu Lübeck
Sonntag, 19.07.2020 17:00 Uhr Kloster Waldsassen

Sinfonieorchester der Musikhochschule Nürnberg, Guido J. Rumstadt (abgesagt)

Messiaen: Die Himmelfahrt, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Sonntag, 19.07.2020 19:00 Uhr Schloss Dachau

Symphonisches Orchester München-Andechs, Andreas Pascal Heinzmann

Mozart: Fagottkonzert B-Dur KV 191, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Sonntag, 26.07.2020 17:00 Uhr Abteikirche Ebrach
Dienstag, 04.08.2020 20:00 Uhr St. Laurentiuskirche Schönberg
Freitag, 21.08.2020 19:30 Uhr Stadtkirche St. Wenzel Naumburg
Sonntag, 30.08.2020 17:00 Uhr Abteikirche Ebrach
Sonntag, 13.09.2020 10:30 Uhr Brucknerhaus Linz

Eröffnungskonzert

Brucknerfest Linz
Sonntag, 13.09.2020 18:00 Uhr Brucknerhaus Linz

Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner

Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Livestream 10.12.: François-Xavier Roth dirigiert das Gürzenich-Orchester Köln

Bruckner und die Moderne

François-Xavier Roth und das Gürzenich-Orchester setzen ihren Bruckner-Zyklus in Köln fort. weiter

Radio-Tipp 24.4.: Valery Gergiev dirigiert im Münchner Gasteig

Traditionspflege zum Jubiläum

Zum 125-jährigen Jubiläum der Münchner Philharmoniker vollendet Chefdirigent Valery Gergiev seinen Bruckner-Zyklus. weiter

TV-Tipp 3.7.: Mariss Jansons dirigiert Bruckners Sinfonie Nr. 9

Unvollendet

Unter der Leitung von Mariss Jansons spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Anton Bruckners unvollendete Sinfonie Nr. 9, die er „dem lieben Gott“ widmete weiter

Werk der Woche – Bruckner: Sinfonie Nr. 7

Später Durchbruch

Als er erste größere Erfolge feierte, hatte er sein 60. Lebensjahr erreicht – Bruckners siebte Sinfonie bescherte ihrem Schöpfer die späte Etablierung im europäischen Musikleben weiter

Werk der Woche - Bruckner: Sinfonie Nr. 4, die Romantische

Ein Bild des urbanen Mittelalters

Jahrelang arbeitete Anton Bruckner an seiner vierten Sinfonie und schrieb sie mehrmals um. Außerdem spickte er seine „Romantische“ mit vielen bildhaften Anmerkungen, die bis heute die Musikwissenschaft beschäftigen weiter

Werk der Woche – Bruckner: Sinfonie Nr. 6

Später Siegeszug

Schlechte Kritiken, stark veränderte Gesamtaufführungen und ein fehlerhafter Erstdruck: Bruckners Sinfonie Nr. 6 bekam erst spät die Anerkennung, die sie verdiente weiter

Werk der Woche – Bruckner: Sinfonie Nr. 8

Späte Erfüllung

Vor genau 125 Jahren wurde die zweite Fassung von Anton Bruckners achter Sinfonie durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter uraufgeführt weiter

Online: Gürzenich-Orchester im Livestream

Höllische Herausforderungen

Am 3. Oktober überträgt das Gürzenich-Orchester unter der Leitung von François-Xavier Roth ihr erstes Sinfoniekonzert ab 19:45 Uhr auch im Livestream auf ihrer Website weiter

Online: Zweimal Bruckner

Berlin gegen München

Im September kann man Bruckners vierte Sinfonie gleich doppelt erleben – einmal von den Berliner Philharmonikern und einmal von den Münchner Philharmonikern weiter

Werk der Woche – Bruckner: Sinfonie Nr. 1

Bruckners „keckes Beserl“

Wie kaum ein anderes Werk Bruckners blieb der Entstehungsprozess seiner ersten Sinfonie frei von fremden Einflüssen. Beide erhaltene Fassungen gelten als authentisch weiter

Rezension Alan Gilbert – Bruckner: Sinfonie Nr. 7

Artifizielle Coolness

Alan Gilbert und das NDR Elbphilharmonie Orchester setzen mit Bruckners Siebter auf Hybridisierung und Verabsolutierung. weiter

Rezension Mariss Jansons – Bruckner: Sinfonie Nr. 9

Kosmisch

Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks arbeiten Bruckners Klangschichten klar und differenziert heraus. weiter

CD-Rezension Hartmut Haenchen – Bruckner: Sinfonie Nr. 8

Vorbildlich

Hartmut Haenchen gelingt es auf vorbildliche Weise, den dramaturgischen Bogen über die mächtigen Themenblöcke hinweg zu spannen weiter

CD-Rezension Valery Gergiev – Bruckner: Sinfonie Nr. 3

An historischem Ort

Auch wenn die Weihrauchschwaden fehlen, so wirken einige Stellen bei Bruckners Dritter doch, als sei Valery Gergiev nicht sonderlich an Feierlichkeit interessiert weiter

CD-Rezension Andris Nelsons – Bruckner & Wagner

Hingabe und Wanken

Andris Nelsons hat das Gewandhausorchester Leipzig auf sich eingeschworen – es spielt Bruckner und Wagner mit Hingabe und großer Präzision weiter

CD-Rezension Christian Thielemann – Edition Staatskapelle Dresden Vol. 42

Schönheit des Moments

Christian Thielemann und die Staatskapelle setzen den Bruckner-Zyklus fort weiter

CD-Rezension Andris Nelsons – Bruckner: Sinfonie Nr. 3

Vielversprechend

Auftakt zu einem neuen Zyklus aller Sinfonien von Anton Bruckner – erstmals wird sich Andris Nelsons diesen Werken ausführlich widmen weiter

CD-Rezension Bruckners Achte mit Jukka-Pekka Saraste

Blick aufs Tempo

Jukka-Pekka Saraste und das WDR Sinfonieorchester deuten Anton Bruckners achte Sinfonie entschlossen weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

(Entstehungszeit 1891-94) „Ich habe auf Erden meine Schuldigkeit getan; ich tat, was ich konnte, und nur eines möchte ich mir wünschen: Wäre mir doch vergönnt, meine neunte Sinfonie zu vollenden! Der Tod wird mir hoffentlich die Feder nicht früher aus der Hand nehmen!“ Der Anfang des ersten Satzes atmet die… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll WAB 108

(UA Wien 1892) Beschwingt vom Erfolg seiner sonnendurchfluteten Siebte ging Bruckner an die Komposition der abgründigen, nächtlichen Achten. Als diese bei seinen Mitstreitern auf Unverständnis stieß, stürzte er seelisch ab. Aber seine unermüdliche Fantasie und mancher sinnvolle Ratschlag (wie der, bei acht Hörnern auch die Holzbläser aufzustocken) führten zu einer… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

(UA Leipzig 1884) Mit sechzig Jahren erlebte Bruckner seinen ersten Welterfolg. Arthur Nikisch hatte 1873 in Wien als Geiger bei den Philharmonikern die Zweite mitgespielt und sich den Namen Bruckner gemerkt. Nun war er Dirigent in Leipzig und brachte mit dem Gewandhausorchester die SIEBENTE zur Uraufführung. Es folgten Aufführungen in… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

(UA Stuttgart 1901) Bruckner schrieb und schrieb. Die Fünfte war vollendet, die Vierte noch nicht gespielt, aber schon umgearbeitet. Wien und die Welt nahm den wunderlichen, alternden Kauz kaum wahr. Ein ekstatischer Rhythmus in glitzernder Höhe, ein behäbiges Hauptthema in grummelnder Tiefe – wie passt das zusammen? Rhythmus und Thema… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105

(UA Graz 1894) Seine Fünfte hat Bruckner nie gehört. Bei der einzigen Aufführung zu seinen Lebzeiten war er sterbenskrank – so blieb ihm eine von seinen Beratern entstellte Bearbeitung erspart. Vorsorglich hatte er das Manuskript in Sicherheit gebracht – dieses wurde erst 1937 gedruckt. Bruckners Fünfte – Mittelpunkt seines Werkes… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 „Romantische”

(UA Wien 1881) Eine Einführung in die Vierte – dieses hochinspirierte Wunderwerk – muss mit einem Stoßseufzer über die fremden Geister und Hände beginnen, die hier mit am Werk waren. Schon vor der Uraufführung überarbeitete Bruckner die Partitur – angeblich „aus eigenem Antrieb“. Als er später die Druckfassung sah, erkannte… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll WAB 103

(UA Wien 1877) Die Dritte heißt Wagnersymphonie und war ursprünglich mit Zitaten geschmückt. Für Wagner war der anhängliche Bruckner ein nützlicher Idiot; immerhin konnte er mit dessen Namen dem Kollegen Brahms eins auswischen, indem er Bruckner als das dritte große „B“ nach Bach und Beethoven bezeichnete. Ein Blick in die… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 2 c-Moll WAB 102

(UA Wien 1873) Hohe, leise Streichersextolen als vorgeschaltetes Medium, „ziemlich schnell“ und wie elektrisch pulsierend: sollen hier Herztöne aufgezeichnet werden? Das Hauptthema in den Violoncelli – enge Intervalle, exaltierte Lage – setzt ein wie ein Stöhnen, steigert sich zuckend, die Violinen reißen es an sich und zwingen es in die… weiter

Bruckner: Die Neun Sinfonien / allgemeine Einführung

Wenn Bruckner komponierte, war er ruhig und sicher. Davor und danach war er hilflos – in jeder Beziehung. Manchmal veränderte er seine Werke „aus eigenem Antrieb“, manchmal aufgrund feindseliger, verständnisloser Kritik, meistens aber unter dem fatalen Einfluss wohlmeinender Freunde. Sie gaben ihm (ungefragt) Ratschläge – er stimmte devot zu, sie… weiter

Bruckner: Sinfonie Nr. 1 c-Moll WAB 101

Linzer Fassung (UA Linz 1868) Mit 41 Jahren beginnt ein bis dahin unauffälliger oberösterreichischer Organist und Hilfslehrer, große Sinfonik zu schreiben … Erster Satz: Eine leise dahintrottende Bewegung der tiefen Streicher: Ist dies ein Weg? Ein rhythmisch unstetes Thema der Violinen in matter Lage versucht Fuß zu fassen: Es passt… weiter