Anton Bruckner, 1910

Anton Bruckner

Anton Bruckner (* 4. September 1824 in Ansfelden (Oberösterreich); † 11. Oktober 1896 in Wien) stammt aus einer Familie aus Bauern, Handwerkern und Lehrern. Nach dem frühen Verlust seiner Eltern wurde er 1837 Singknabe am Stift St. Florian, wo er 1850 Stiftsorganist wurde. Mit der Übernahme der Organistenstelle am Linzer Dom begann 1855 seine eigentliche Musikerlaufbahn. Bei Simon Sechter erhielt er Kompositionsunterricht in Wien, Richard Wagner verehrte er zeitlebens. 1868 übernahm er eine Kompositionsprofessur am Wiener Konservatorium. Parallel wirkte er als Lektor an der Universität, die ihn 1891 mit der Ehrenpromotion würdigte. Vor allem als Organist unternahm er erfolgreiche Konzertreisen u. a. nach Paris und London.
Dienstag, 21.09.2021 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Torsten Janicke, Bonian Tian, Gürzenich-Orchester Köln, François-Xavier Roth

Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102, Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 „Romantische“

Mittwoch, 22.09.2021 20:00 Uhr SR Sendesaal Saarbrücken

Ulrike Hein-Hesse & Christoph Mentzel, Benjamin Rivinius & Helmut Winkel, …

Berg/Müller: Klaviersonate op. 1, Bruckner: Streichquintett F-Dur

Mittwoch, 22.09.2021 20:00 Uhr Semperoper Dresden

473. Gründungstag der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden, Herbert Blomstedt (Leitung)

Donnerstag, 23.09.2021 20:00 Uhr Semperoper Dresden

473. Gründungstag der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden, Herbert Blomstedt (Leitung)

Freitag, 24.09.2021 20:00 Uhr Konzerthaus Berlin

Bruckner: Sinfonie Nr. 2 c-Moll

Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach (Leitung)

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  • Samstag, 25.09.2021 19:00 Uhr Festspielhaus Baden-Baden

    Igor Levit, Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev

    Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15, Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

    Samstag, 25.09.2021 20:00 Uhr Konzerthaus Berlin

    Bruckner: Sinfonie Nr. 2 c-Moll

    Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach (Leitung)

    Samstag, 25.09.2021 20:15 Uhr Konzerthaus Dortmund

    London Symphony Orchestra, Simon Rattle

    Bruckner: Scherzo aus Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“ (Erste Fassung), „Volksfest“-Finale aus Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romatische“ (Zweite Fassung) & Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“ (Zweite Fassung mit überarbeitetem Finale)

    Sonntag, 26.09.2021 16:00 Uhr Konzerthaus Berlin

    Bruckner: Sinfonie Nr. 2 c-Moll

    Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach (Leitung)

    Sonntag, 26.09.2021 20:00 Uhr Philharmonie Berlin

    Carolin Widmann, Deutsches-Symphonie-Orchester Berlin, Robin Ticciati

    Saunders: Still, Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

    TV-Tipp 18.9. 3sat: Wiener Philharmoniker und Christian Thielemann

    Wien zu Gast in Barcelona

    Aus der beeindruckenden Sagrada Família in Barcelona überträgt 3sat das Reisekonzert der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Christian Thielemann. weiter

    Interview Riccardo Muti

    „Wir können Freundschaft stiften durch die Musik“

    Riccardo Muti ist der vielleicht bestbezahlte Dirigent der Welt, sieht sich selbst freilich als demütiger Handwerker im Weinberg heiliger Werke. weiter

    Radio-Tipp 17.2. SWR2: Ensemble Balance – Bruckners 7. Sinfonie

    Bruckner ganz intim

    Im Rahmen der SWR2-Reihe #Zusammenspielen präsentiert das Ensemble Balance Bruckners siebte Sinfonie in kammermusikalischer Besetzung. weiter

    Livestream 10.12.: François-Xavier Roth dirigiert das Gürzenich-Orchester Köln

    Bruckner und die Moderne

    François-Xavier Roth und das Gürzenich-Orchester setzen ihren Bruckner-Zyklus in Köln fort. weiter

    Radio-Tipp 24.4.: Valery Gergiev dirigiert im Münchner Gasteig

    Traditionspflege zum Jubiläum

    Zum 125-jährigen Jubiläum der Münchner Philharmoniker vollendet Chefdirigent Valery Gergiev seinen Bruckner-Zyklus. weiter

    TV-Tipp 3.7.: Mariss Jansons dirigiert Bruckners Sinfonie Nr. 9

    Unvollendet

    Unter der Leitung von Mariss Jansons spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Anton Bruckners unvollendete Sinfonie Nr. 9, die er „dem lieben Gott“ widmete weiter

    Werk der Woche – Bruckner: Sinfonie Nr. 7

    Später Durchbruch

    Als er erste größere Erfolge feierte, hatte er sein 60. Lebensjahr erreicht – Bruckners siebte Sinfonie bescherte ihrem Schöpfer die späte Etablierung im europäischen Musikleben weiter

    Werk der Woche - Bruckner: Sinfonie Nr. 4, die Romantische

    Ein Bild des urbanen Mittelalters

    Jahrelang arbeitete Anton Bruckner an seiner vierten Sinfonie und schrieb sie mehrmals um. Außerdem spickte er seine „Romantische“ mit vielen bildhaften Anmerkungen, die bis heute die Musikwissenschaft beschäftigen weiter

    Werk der Woche – Bruckner: Sinfonie Nr. 6

    Später Siegeszug

    Schlechte Kritiken, stark veränderte Gesamtaufführungen und ein fehlerhafter Erstdruck: Bruckners Sinfonie Nr. 6 bekam erst spät die Anerkennung, die sie verdiente weiter

    Werk der Woche – Bruckner: Sinfonie Nr. 8

    Späte Erfüllung

    Vor genau 125 Jahren wurde die zweite Fassung von Anton Bruckners achter Sinfonie durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter uraufgeführt weiter

    Rezension Alan Gilbert – Bruckner: Sinfonie Nr. 7

    Artifizielle Coolness

    Alan Gilbert und das NDR Elbphilharmonie Orchester setzen mit Bruckners Siebter auf Hybridisierung und Verabsolutierung. weiter

    Rezension Mariss Jansons – Bruckner: Sinfonie Nr. 9

    Kosmisch

    Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks arbeiten Bruckners Klangschichten klar und differenziert heraus. weiter

    CD-Rezension Hartmut Haenchen – Bruckner: Sinfonie Nr. 8

    Vorbildlich

    Hartmut Haenchen gelingt es auf vorbildliche Weise, den dramaturgischen Bogen über die mächtigen Themenblöcke hinweg zu spannen weiter

    CD-Rezension Valery Gergiev – Bruckner: Sinfonie Nr. 3

    An historischem Ort

    Auch wenn die Weihrauchschwaden fehlen, so wirken einige Stellen bei Bruckners Dritter doch, als sei Valery Gergiev nicht sonderlich an Feierlichkeit interessiert weiter

    CD-Rezension Andris Nelsons – Bruckner & Wagner

    Hingabe und Wanken

    Andris Nelsons hat das Gewandhausorchester Leipzig auf sich eingeschworen – es spielt Bruckner und Wagner mit Hingabe und großer Präzision weiter

    CD-Rezension Christian Thielemann – Edition Staatskapelle Dresden Vol. 42

    Schönheit des Moments

    Christian Thielemann und die Staatskapelle setzen den Bruckner-Zyklus fort weiter

    CD-Rezension Andris Nelsons – Bruckner: Sinfonie Nr. 3

    Vielversprechend

    Auftakt zu einem neuen Zyklus aller Sinfonien von Anton Bruckner – erstmals wird sich Andris Nelsons diesen Werken ausführlich widmen weiter

    CD-Rezension Bruckners Achte mit Jukka-Pekka Saraste

    Blick aufs Tempo

    Jukka-Pekka Saraste und das WDR Sinfonieorchester deuten Anton Bruckners achte Sinfonie entschlossen weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

    (Entstehungszeit 1891-94) „Ich habe auf Erden meine Schuldigkeit getan; ich tat, was ich konnte, und nur eines möchte ich mir wünschen: Wäre mir doch vergönnt, meine neunte Sinfonie zu vollenden! Der Tod wird mir hoffentlich die Feder nicht früher aus der Hand nehmen!“ Der Anfang des ersten Satzes atmet die… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll WAB 108

    (UA Wien 1892) Beschwingt vom Erfolg seiner sonnendurchfluteten Siebte ging Bruckner an die Komposition der abgründigen, nächtlichen Achten. Als diese bei seinen Mitstreitern auf Unverständnis stieß, stürzte er seelisch ab. Aber seine unermüdliche Fantasie und mancher sinnvolle Ratschlag (wie der, bei acht Hörnern auch die Holzbläser aufzustocken) führten zu einer… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

    (UA Leipzig 1884) Mit sechzig Jahren erlebte Bruckner seinen ersten Welterfolg. Arthur Nikisch hatte 1873 in Wien als Geiger bei den Philharmonikern die Zweite mitgespielt und sich den Namen Bruckner gemerkt. Nun war er Dirigent in Leipzig und brachte mit dem Gewandhausorchester die SIEBENTE zur Uraufführung. Es folgten Aufführungen in… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

    (UA Stuttgart 1901) Bruckner schrieb und schrieb. Die Fünfte war vollendet, die Vierte noch nicht gespielt, aber schon umgearbeitet. Wien und die Welt nahm den wunderlichen, alternden Kauz kaum wahr. Ein ekstatischer Rhythmus in glitzernder Höhe, ein behäbiges Hauptthema in grummelnder Tiefe – wie passt das zusammen? Rhythmus und Thema… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105

    (UA Graz 1894) Seine Fünfte hat Bruckner nie gehört. Bei der einzigen Aufführung zu seinen Lebzeiten war er sterbenskrank – so blieb ihm eine von seinen Beratern entstellte Bearbeitung erspart. Vorsorglich hatte er das Manuskript in Sicherheit gebracht – dieses wurde erst 1937 gedruckt. Bruckners Fünfte – Mittelpunkt seines Werkes… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 „Romantische”

    (UA Wien 1881) Eine Einführung in die Vierte – dieses hochinspirierte Wunderwerk – muss mit einem Stoßseufzer über die fremden Geister und Hände beginnen, die hier mit am Werk waren. Schon vor der Uraufführung überarbeitete Bruckner die Partitur – angeblich „aus eigenem Antrieb“. Als er später die Druckfassung sah, erkannte… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll WAB 103

    (UA Wien 1877) Die Dritte heißt Wagnersymphonie und war ursprünglich mit Zitaten geschmückt. Für Wagner war der anhängliche Bruckner ein nützlicher Idiot; immerhin konnte er mit dessen Namen dem Kollegen Brahms eins auswischen, indem er Bruckner als das dritte große „B“ nach Bach und Beethoven bezeichnete. Ein Blick in die… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 2 c-Moll WAB 102

    (UA Wien 1873) Hohe, leise Streichersextolen als vorgeschaltetes Medium, „ziemlich schnell“ und wie elektrisch pulsierend: sollen hier Herztöne aufgezeichnet werden? Das Hauptthema in den Violoncelli – enge Intervalle, exaltierte Lage – setzt ein wie ein Stöhnen, steigert sich zuckend, die Violinen reißen es an sich und zwingen es in die… weiter

    Bruckner: Die Neun Sinfonien / allgemeine Einführung

    Wenn Bruckner komponierte, war er ruhig und sicher. Davor und danach war er hilflos – in jeder Beziehung. Manchmal veränderte er seine Werke „aus eigenem Antrieb“, manchmal aufgrund feindseliger, verständnisloser Kritik, meistens aber unter dem fatalen Einfluss wohlmeinender Freunde. Sie gaben ihm (ungefragt) Ratschläge – er stimmte devot zu, sie… weiter

    Bruckner: Sinfonie Nr. 1 c-Moll WAB 101

    Linzer Fassung (UA Linz 1868) Mit 41 Jahren beginnt ein bis dahin unauffälliger oberösterreichischer Organist und Hilfslehrer, große Sinfonik zu schreiben … Erster Satz: Eine leise dahintrottende Bewegung der tiefen Streicher: Ist dies ein Weg? Ein rhythmisch unstetes Thema der Violinen in matter Lage versucht Fuß zu fassen: Es passt… weiter