Ist das nun eine Oper oder nicht? Hinsichtlich ihrer Formen – einleitende Sinfonia, dazu Rezitative, Arien und Chöre – ist Händels „Acis and Galatea“ zweifellos eine Oper, wenngleich sie viel kürzer als Händels Seria-Opern ist und auch nur halbszenisch aufgeführt wurde. Als „A little opera“ wurde sie von den Zeitgenossen bezeichnet, und als solche passt sie wunderbar in das zauberhafte kleine Theater im Ludwigsburger Residenzschloss. Im Zentrum der Handlung steht ein ungleiches Liebespaar: die Nymphe Galatea und der Schäfer Acis, der zuerst vom eifersüchtigen Zyklopen Polyphemus getötet und dann von seiner Geliebten als Naturgott in Form einer sprudelnden Quelle wieder ins Quasi-Leben zurückgeholt wird. Musikalisch wartet das Stück mit wunderbaren Arien auf: Etwa „O ruddier than the cherry“, wo Polyphemus die Vorzüge seiner Angebeteten besingt, oder auch das Duett der Verliebten „Happy we!“. Szenisch passiert nicht allzu viel, was eine konzertante Aufführung tolerabel erscheinen lässt – und natürlich verwendet der Dirigent Hans-Christoph Rademann nicht Mozarts Bearbeitung, sondern Händels Original.
So., 31. Mai 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
J. S. Bach: Brich dem Hungrigen dein Brot BWV 39
Florian Hille (Bass), Capella St. Lamberti, Ensemble 333, Tobias Götting (Leitung)
So., 31. Mai 2026 10:00 Uhr
Kinder & Jugend
Berger: Die Spieluhr
Ensemble des Beethoven Orchester Bonn, Mira Wickert (Schauspiel)
So., 31. Mai 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
Chaminade: Messe op. 167
Domchor St. Marien, Ulrich Cordes (Leitung)
So., 31. Mai 2026 10:00 Uhr
Kinder & Jugend
Guten Morgen, Cello!
Lynda Cortis (Violoncello)
So., 31. Mai 2026 11:00 Uhr
Konzert
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Jean-Christophe Spinosi
J. S. Bach/Terranova: Contrapunctus I-IV aus Die Kunst der Fuge BWV 1080, Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ (Auszüge), Terranova: Gewitter, Sturm (UA)




