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Porträt Eliot Quartett

Auf Festivals gefeiert, in seiner Heimatstadt verehrt

Seit zehn Jahren verblüfft das junge Eliot Quartett mit seiner außergewöhnlichen Streicherkunst.

vonIrem Çatı,

„Ihre Aufführung von Beethovens Opus 132, vor allem des perfekt durchgehaltenen und berührenden langsamen Satzes, war eine der überzeugendsten, die ich gehört habe“, urteilt Pianist Alfred Brendel über das in Frankfurt gegründete Eliot Quartett. Damit machen die vier Musiker ihrem Namensgeber T. S. Eliot alle Ehre: Der Dichter und Schriftsteller hatte eine starke Affinität zur Musik, insbesondere zur Ludwig van Beethovens. Neben Beethoven stehen vor allem wenig gespielte Streichquartette von Schostakowitsch, Franck und anderen Komponisten auf der Agenda des Quartetts, das durch seine Internationalität ganz unterschiedliche Zugänge und Ideen zu Konzertprogrammen hat.

Kennengelernt haben sich der gebürtige Leipziger Michael Preuss (Cello) und der Kanadier Alexander Sachs (2. Violine) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Da war Sachs bereits mit dem Russen Dmitry Hahalin (Bratsche) befreundet, der seinerseits Maryana Osipova (1. Geige) aus Moskau kannte. In der Mainmetropole sind die vier dann als Ensemble zusammengekommen. Seitdem hat das Eliot Quartett den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs gewonnen, war als erstes Quartett Residenzkünstler im Frankfurter Holzhausenschlösschen, war zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Bachfest Leipzig, den Kasseler Musiktagen, der Styriarte Graz oder dem Rheingau Musik Festival und wird sicherlich auch in Zukunft mit spannenden Projekten auf sich aufmerksam machen.

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