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Rezension Howard Griffiths – Saint-Saëns: Solokonzerte

Gemischte Gefühle

Mit heterogenen Klangergebnissen setzen Howard Griffiths und junge Solisten ihre Reise durch sämtliche Solokonzerte Camille Saint-Saëns‘ fort.

vonChristoph Vratz,

Die Solokonzerte von Camille Saint-Saëns sind teils populär, wie die Klavierkonzerte Nr. 2 und 5, teils werden sie kaum aufgeführt. Im Rahmen der „New Talents Edition“ liegt nun eine zweite Folge sämtlicher Konzerte vor. Nach Stücken für Solo-Violine (Leia Zhu) folgen nun Werke für Horn und Orchester (Ben Goldscheider), eine Suite für Cello und Orchester (Lionel Martin) sowie das zweite Klavierkonzert (Jae Hong Park). Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien spielt achtsam unter Howard Griffiths. Doch ganz einheitlich ist das Ergebnis nicht. Während Ben Goldscheider einen souveränen Eindruck hinterlässt und Lionel Martin sein Cello arios führt, beweist Jae Hong Park zwar hohe Fingerfertigkeit, er lässt die Töne funkeln, doch mangelt es seinem Spiel, etwa im Finale, mitunter etwas an Atem und Richtung. Auch der zweite Satz im Geiste Mendelssohns glitzert schick, bleibt aber etwas in der Luft.

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Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22, Celosuite op. 16b, Morceau de Concert f-Moll op. 94 & Romanzen F-Dur op. 36 & E-Dur op. 67

Ben Goldscheider (Horn), Lionel Martin (Violoncello), Jae Hong Park (Klavier), ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Howard Griffiths (Leitung)
Berlin Classics

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