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Rezension Lahav Shani – Beethoven: 7. Sinfonie & 4. Klavierkonzert

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Die Personalunion als Solist und Dirigent gelingt Lahav Shani hörbar gut. Nur bei Beethovens Siebter mangelt es an Innenspannung.

Lahav Shani ist wohl das, was man einen Senkrechtstarter nennt: 2013 gewann er den Gustav Mahler-Dirigentenwettbewerb, seit 2018 ist er Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic Orchestra, mit dem er nun das Beethovenprogramm einer Konzerttournee auf CD herausgebracht hat. Dabei agiert Shani im vierten Klavierkonzert als Solist und Dirigent in Personalunion, was hörbar gut gelingt. Die dialogisierenden Passagen sind schlüssig herausgearbeitet, die Tempi sind angemessen, Shani beweist sich als guter Pianist. Was man dann aber bei Beethovens siebter Sinfonie vor allem vermisst, ist eine dezidierte Haltung zu dieser Musik, die diese Interpretation über solides Abokonzertniveau hinausheben würde. Insgesamt wirkt der Klang sehr streicherlastig, vieles erscheint etwas pauschal artikuliert, trotz zügiger Tempi mangelt es insgesamt an Innenspannung.

© Marco Borggreve

Lahav Shani

Lahav Shani

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 & Klavierkonzert Nr. 4

Lahav Shani (Klavier & Leitung), Rotterdam Philharmonic Orchestra
Warner Classics

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Termine

Samstag, 20.03.2021 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Nikolaj Szeps-Znaider, Israel Philharmonic Orchestra, Lahav Shani

Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Sonntag, 21.03.2021 16:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

Nikolaj Szeps-Znaider, Israel Philharmonic Orchestra, Lahav Shani

Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Freitag, 23.04.2021 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Lahav Shani, Rotterdams Philharmonisch Orkest

Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26, Suiten aus „Romeo und Julia“ op. 64 (Auszüge) & Ouvertüre über hebräische Themen c-Moll op. 34b für kleines Orchester

Donnerstag, 20.05.2021 19:00 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin

Beethoven: Fidelio op. 72 (abgesagt)

Arttu Kataja (Don Fernando), Greer Grimsely (Don Pizarro), Andreas Schager (Florestan), Simone Schneider (Leonore), René Pape (Rocco), Evelin Novak (Marzelline), Florian Hoffmann (Jaquino), Lahav Shani (Leitung), Harry Kupfer (Regie)

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