© Marco Borggreve

Lahav Shani

Lahav Shani

Dass der Dirigentenberuf kein Mindestalter voraussetzt, beweist der junge Israeli Lahav Shani. Geboren wurde er 1989 in Tel Aviv als Sohn eines Chordirigenten, bereits im frühen Kindesalter erhielt er seinen ersten Klavierunterricht und studierte bei Arie Vardi an der Buchmann-Mehta School of Music in seiner Heimatstadt. Zudem nahm er Kontrabassunterricht bei Teddy Kling vom Rotterdam Philharmonic Orchestra, bevor er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Christian Ehwald ein Dirigierstudium aufnahm und parallel bei Fabio Bidini Klavier studierte. Seinen Durchbruch als Dirigent feierte Shani im Jahr 2013, als er den ersten Preis des Internationalen Gustav Mahler Dirigentenwettbewerbs gewann. Seither stand er als Gastdirigent am Pult zahlreicher international bedeutender Orchester, darunter des Los Angeles Philharmonic Orchestra, des City of Birmingham Orchestra, der Staatskapelle Berlin und der Wiener Philharmoniker. In Wien ist er zudem seit 2017 Erster Gastdirigent der Symphoniker und übernimmt ab der Spielzeit 2018/2019 als Chefdirigent die musikalischen Geschicke beim Rotterdam Philharmonic Orchestra. Lahav Shani lebt in Berlin.

Montag, 13.01.2020 19:30 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin
Dienstag, 14.01.2020 20:00 Uhr Philharmonie Berlin
Mittwoch, 29.01.2020 19:30 Uhr Großes Festspielhaus Salzburg
Freitag, 21.02.2020 20:00 Uhr Konzerthalle Bamberg

Anna Vinnitskaya, Bamberger Symphoniker, Lahav Shani

Dvořák: Ouvertüre op. 92 „Karneval“, Rachmaninow: Paganini-Rhapsodie op. 43 & Sinfonische Tänze op. 45

Samstag, 22.02.2020 20:00 Uhr Konzerthalle Bamberg

Anna Vinnitskaya, Bamberger Symphoniker, Lahav Shani

Dvořák: Ouvertüre op. 92 „Karneval“, Rachmaninow: Paganini-Rhapsodie op. 43 & Sinfonische Tänze op. 45

Mittwoch, 27.05.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie
Samstag, 20.06.2020 19:00 Uhr Pierre Boulez Saal Berlin

Claudius Popp, Boulez Ensemble, Lahav Shani

Mozart: Klavierquintett Es-Dur KV 452, Mundry: Der Körper der Saite für Solovioloncello und Ensemble, R. Strauss: Sonatine Nr. 1 für 16 Holzbläser F-Dur „Aus der Werkstatt eines Invaliden“

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