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CD-Rezension Philippe Jaroussky – La Storia di Orfeo

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Philippe Jarousskys neues Album überzeugt durch sein originelles Konzept – und stimmliche Frische

„La Storia di Orfeo“ ist alles andere als ein Starvehikel. Ausschnitte aus drei Opern des 17. Jahrhunderts über den mythischen Sänger Orpheus werden hier kombiniert, dem berühmten Monteverdi werden die kaum bekannten Komponisten Rossi und Sartorio gegenübergestellt. Das Ergebnis frappiert. Philippe Jaroussky verströmt als dreifacher mythischer Sänger reine Freude am Singen, lässt die Stimme elegant fließen, ironisch tremolieren, leidenschaftlich still innehalten. Mit seiner Euridice, der mit üppigen stimmlichen Mitteln gesegneten, jungen Sopranistin Emöke Barath mischt sich Jarousskys Counter genauso wunderbar, wie er sich in die hervorragende Barock-Band I Barocchisti schmiegt. Es wird so fröhlich und hingebungsvoll musiziert, dass die Tatsache, dass diese Ausnahmestimme in den letzten Jahren verschleißbedingt an Flexibilität und Dynamik eingebüßt hat, hier kaum ins Gewicht fällt.

La Storia di Orfeo
Monteverdi: L’Orfeo, Rossi: Orfeo & Sartorio: Orfeo

Philippe Jaroussky (Orfeo), Emöke Barath (Euridice), Coro della Radiotelevisione Svizzera, I Barrochisti, Diego Fasolis (Leitung)
Erato

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Termine

Dienstag, 07.04.2020 19:30 Uhr Neue Aula der Universität Heidelberg
Mittwoch, 13.05.2020 20:00 Uhr Prinzregententheater München

Philippe Jaroussky, Ensemble Artaserse

Vivaldi: L’olimpiade (Auszüge), Händel: Auszüge aus ,,Giulio Cesare“, „Il Parnasso in festa“ & „Radamisto“

Sonntag, 17.05.2020 19:30 Uhr Kulturpalast Dresden

Philippe Jaroussky, Ensemble Artaserse

Dresdner Musikfestspiele
Freitag, 17.07.2020 19:30 Uhr Georgenkirche Eisenach

Himmelsmusik

MDR-Musiksommer

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