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Rezension Father Copland

Hommage an New York

Ein Amerika-Trip von ganz eigener Qualität: kurzweilig und immer mit einer Haltung, die nicht auf billige Effekte aus ist, sondern auf eine Mischung aus Akribie und Freude.

vonChristian Lahneck,

Dirigent Case Scaglione hat sein Württembergisches Kammerorchester Heilbronn virtuell die Koffer packen lassen und den Musikern seine amerikanische Heimat nähergebracht – in Person von Aaron Copland. Ebenfalls auf Reisen gegangen sind als Solisten Trompeter Wolfgang Bauer, Sebastian Manz an der Klarinette und Céline Moinet mit dem Englischhorn. Auf dem Entdeckungsprogramm stehen das Klarinettenkonzert, „Appalachian Spring“ und „Quiet City“, die klingende Hommage an New York – ein in dieser Konstellation spannendes, weil seltenes Repertoire. Alle Beteiligten sind mit Hang zum Humor unterwegs, mit Lust an rhythmischer Prägnanz, mit Gespür fürs Elegische, mal sanft, mal energieprall. So entsteht ein Amerika-Trip von ganz eigener Qualität: kurzweilig und immer mit einer Haltung, die nicht auf billige Effekte aus ist, sondern auf eine Mischung aus Akribie und Freude.

Case Scaglione
Case Scaglione

Father Copland
Copland: Klarinettenkonzert, Appalachian Spring-Suite & Quiet City-Suite

Sebastian Manz (Klariette), Céline Moinet (Englischhorn), Wolfgang Bauer (Trompete), Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Case Scaglione (Leitung)
Berlin Classics

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