Wenn Elfenkönig Oberon und Feenkönigin Titania in den Stimmlagen Countertenor und Koloratursopran ihren zünftigen Ehestreit austragen, befinden wir uns zweifellos in Benjamin Brittens populärer Bearbeitung von Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“. Die mit Harfen, Celesta und Cembalo klanglich entrückte Zauberwelt des Königspaars trifft auf geistreiche Referenzen an die Operngeschichte, wenn im benachbarten Wald zwei junge Liebespaare im Strudel des Begehrens vollends die Kontrolle verlieren. Schuld ist ein Kobold, der fleißig Liebestropfen verabreicht, dabei aber immer wieder die Adressaten verwechselt. Bei François de Carpentries und Karine Van Hercke sind die Aufgaben dagegen klar verteilt: Schon seit vielen Jahren bilden der Regisseur und die Ausstatterin ein Team.
Britten: A Midsummer Night’s Dream
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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