Welche große Komposition der Menschheitsgeschichte würde man retten, wenn der Planet Erde dem Untergang geweiht wäre: Bachs „Matthäuspassion“, Beethovens Neunte oder Wagners „Ring“? In „Die große Stille“ entwirft Regisseur Christopher Rüping eine ferne Zukunft jenseits bekannter Zivilisationen. In dieser Welt wird Musik zum Maßstab des Menschlichen – zum Prüfstein dessen, was bleibt, wenn alle vertrauten Koordinaten verschwunden sind. Rüping entscheidet sich für Werke Wolfgang Amadeus Mozarts, deren Musik in einer kleinen Gemeinschaft zum täglichen Ritus geworden ist, während die Erde nur noch als verblassende Erinnerung existiert. Am Dirigentenpult: GMD Omer Meir Wellber.
Die große Stille
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„Mein erstes Engagement war eine Operette“
Jonas Kaufmann besinnt sich auf die sogenannte leichte Muse zurück – wobei er bei diesem Begriff schmunzeln muss.
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