Peter Eötvös ist einer der bekanntesten Komponisten unserer Tage und ein international geschätzter Dirigent. Er hat mitreißende, farbgesättigte Orchester- und Kammermusik geschrieben sowie eine Vielzahl an Opern. Seine klingende Imagination inspiriert sich am Maurenpalast Alhambra genauso wie an der Dramatik eines Anton Tschechow oder der Fantastik eines Gabriel García Márquez. Er hat Skurril-Ironisches auf die Musiktheaterbühne gebracht wie in „Radames“, düstere Groteske in „Der goldene Drache“, er hat die Aids-Krise in „Angels in America“ thematisiert und jüngst die Dynamik der Ausgrenzung in „Sleepless“ nach Jon Fosse. Wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag im Januar 2024 kehrt er zu seinen musikalischen Wurzeln in Köln zurück. Die Metropole war 1966 seine erste Station im Westen, als Eötvös aus Ungarn kam. Hier hat er bei Bernd Alois Zimmermann studiert, hier stieß er zum Ensemble von Karlheinz Stockhausen, in dem er mitwirkte, hier arbeitete er im Studio für elektronische Musik des WDR.
Mi., 22. April 2026 10:00 Uhr
Premiere
Kinder & Jugend
Evers: Gold
Ekaterina Aleksandrova (Mezzosopran), Aleandro Coello (Schlagzeug), Leon Kohlstadt (Regie)
Termintipp
Mi., 22. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Michaels Reise
Paul Hübner (Trompete), Musiker der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Elisabeth Stöppler (Regie)
Mi., 22. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Hotel „Zum Dreiklang“
Orchester der Komischen Oper Berlin, Ivo Hentschel (Leitung), Robin Poell (Moderation)
Mi., 22. April 2026 12:00 Uhr
Konzert
Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Risto Joost (Leitung)
Mi., 22. April 2026 12:30 Uhr
Konzert
Maximilian Kromer, Markus Meyer
Prokofjew: Vier Stücke op. 4, Liszt: Funérailles aus „Harmonies poétiques et religieuses“, Lesung aus Mann: Buddenbrooks „Im Fall“






