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DOJO meets Dortmund Philharmonic

Auf lyrischen Pfaden

Mit Unterstützung der Dortmunder Philharmoniker widmet sich das Dortmunder Jugendorchester dem Spätwerk von Sergej Prokofjew.

vonRedaktion,

Obwohl der russische Komponist Sergej Prokofjew sich nach seiner „klassischen“ ersten Sinfonie immer mehr von der harmonischen Einfachheit entfernte, um im Glashaus der Avantgarde dissonante Gewächse zu züchten, kehrte er nach seiner experimentellen sechsten Sinfonie mit seiner siebten zur positiven Stimmung und harmonischen Durchsichtigkeit der ersten zurück. Dies hatte einen sehr pragmatischen Grund, erwog der Komponist doch zunächst, die Sinfonie für ein Jugendochester zu schreiben.

Ein eben solches – nämlich das Dortmunder Jugendorchester (DOJO) – wird nun durch die lyrisch-orientalische Melodik von Prokofjews Spätwerk wandeln, wenn die jungen Musiker und Musikerinnen zusammen mit den Dortmunder Philharmonikern, von denen sie bei den Proben tatkräftig unterstützt wurden, auf der Bühne sitzen. Am Pult der orchestralen Fusion, die nicht nur musikalischen Genuss verspricht, sondern auch ein Beispiel gelungener Nachwuchsförderung und künstlerischer Zusammenarbeit über Generationen hinweg darstellt, steht Dirigentin Olivia Lee-Gundermann.

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