Antonín Dvořák haderte mit seinem ersten Klavierquintett A-Dur op. 5, welches er viele Jahre zuvor geschreiben hatte. Was tun? Überarbeiten, Teile für eine andere Komposition verwenden? Dvořák entschied sich für den radikalen Weg: Kurzerhand schrieb er ein völlig neues Klavierquintett in derselben Tonart A-Dur. Im Januar 1888 wurde das Stück in Prag uraufgeführt. Vier Monate später kam es zur Erstaufführung in London, seitdem ist sein op. 81 eines der meistgespielten Kammermusikstücke des Komponisten. Ebenbürtig reiht es sich ein in die Bedeutungstiefe der großen romantischen Klavierquintette eines Schubert, Schumann oder Brahms – und ist mit seinen volkstümlichen Motiven unüberhörbar mit den Wurzeln des heimatliebenden Tschechen verbunden.
Der Furiant des dritten Satzes ist ein tschechischer Volkstanz im schnellen Dreiertakt. Im Beethoven-Haus Bonn kontrastiert das Michelangelo Quartett zusammen mit der in Bochum geborenen Pianistin Schaghajegh Nosrati dieses Werk unter dem Motto „Kontrapunkt“ mit dem Klavierquintett Nr. 1 der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz aus dem Jahr 1952.
Di., 31. März 2026 12:00 Uhr
Musik in Kirchen
Company of Music, Johannes Hiemetsberger, Nadja Kayali
Übergänge Festival
Di., 31. März 2026 14:00 Uhr
Kinder & Jugend
Hänsel & Gretel – neu verknuspert
Anna Tropper-Lener (Violine & Rezitation), Alexander „Xidi“ Christof (Akkordeon & Rezitation), Christoph Steiner (Regie)
Di., 31. März 2026 15:00 Uhr
Konzert
Mitglieder des Royal Concertgebouw Orchestra
Osterfestspiele Baden-Baden
Termintipp
Di., 31. März 2026 16:00 Uhr
Konzert
Rihm: Musik für drei Streicher
Heidelberger Frühling
Termintipp
Di., 31. März 2026 17:00 Uhr
Musiktheater
Wagner: Parsifal
Daniele Gatti (Leitung), Floris Visser (Regie)






