Zu Beginn der Pandemie, im Jahr 2020, hat der Komponist Alexander Schubert eine erste Version seines Stücks „Story of Convergence“ entwickelt. Darin geht es um „die Reibung zwischen maschineller Wahrnehmung und menschlicher Weltwahrnehmung“, wie es Alexander Schubert, Hochschullehrer in Hamburg und Leiter des elektronischen Studios der Musikhochschule Lübeck, formuliert. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz werden in „Story of Convergence“ Eigenschaften menschlicher Musiker erlernt und davon ausgehend neue Einheiten generiert. In einem poetisch anmutenden Werkkommentar hat der sich zwischen Experiment, Free Jazz, Techno und Pop bewegende Komponist zu seinem Stück bemerkt: „Hör mir zu. / Alle Wahrnehmung ist konstruktiv. / Keine Darstellung ist absolut. / Alles ist kodiert. / Und dekodiert.“ 2021 wurde es in Linz mit der Goldenen Nica des Prix Ars Electronica ausgezeichnet. Jetzt präsentiert die Streicherformation Ensemble Resonanz in Dresden diese Konvergenz von digitaler und realer Welt.
Ensemble Resonanz in Dresden
Die Konstruktion entlarven
Das Hamburger Ensemble Resonanz tritt in Alexander Schuberts „Story of Convergence“ in einen Dialog mit der Maschine.
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Das Ensemble Resonanz wurde 1994 von Mitgliedern der Jungen Deutschen Philharmonie gegründet und versteht sich als Schnittstelle zwischen klassischer Tradition und Gegenwart. Nach ersten Jahren in Frankfurt am Main und Diez an der Lahn ist das 21-köpfige Streichorchester seit 2002 in Hamburg…
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Termine
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Fr., 13. März 2026 21:00 Uhr
resonanzraum Hamburg St. Pauli, HamburgKonzert
Urban String – Carrot Revolution
Antje Thierbach (Oboe), Ensemble Resonanz
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Sa., 14. März 2026 19:30 Uhr
Theater Harburg, HamburgKonzert
Neu! Musik!
Ensemble Resonanz
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Konzert
Alena Baeva, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi
Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune, Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26, Mozart: Sinfonie g-Moll KV 183, Ravel/Cascioli: Le Tombeau de Couperin
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Konzert
Alena Baeva, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi
Ravel: Le Tombeau de Couperin, Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26, Mozart: Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“
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Konzert
Alena Baeva, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi
Mozart: Sinfonien Nr. 25 g-Moll KV 183 & Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“, Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
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So., 29. März 2026 19:30 Uhr
Laeiszhalle, Hamburg(Kleiner Saal)Konzert
J. S. Bach/Ensemble Resonanz: Johannes-Passion BWV 245
Marie Heeschen (Sopran), Ida Aldrian (Mezzosopran), Simon Bode (Tenor), Georg Gädker (Bariton), Simon Schnorr (Bass), Markus Schwind (Trompete), Johannes Öllinger (E-Gitarre), Michael Petermann (Electric Continuo), Ensemble Resonanz
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Do., 09. April 2026 18:00 Uhr
Elbphilharmonie, Hamburg(Großer Saal)Kinder & Jugend
Ensemble Resonanz, HipHop Academy Hamburg, Niels Robitzky
Strawinsky: Apollon musagète u. a.
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Mi., 15. April 2026 11:00 Uhr
Elbphilharmonie, Hamburg(Kaistudio Eins)Kinder & Jugend
Die Spieluhr
Ensemble Resonanz
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Stationen: Stockhausen & Rihm im Resonanzraum St. Pauli
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Das Ensemble Resonanz und Gäste schließen den Stockhausen-Rihm-Schwerpunkt beim Internationalen Musikfest Hamburg ab.
Rezensionen
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Rezension Tabea Zimmermann – Britten: Lachrymae
Originell
Tabea Zimmermann und dem Ensemble Resonanz gelingen kammermusikalische Klänge ebenso gut wie orchestrale Farben.
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Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.





