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Chursächsischer Frühlingszauber 2026

Bekannte Melodien und Raritäten

Der Chursächsische Frühlingszauber sorgt mit theatralen und musikalischen Höhepunkten für kulturelle Frühlingsgefühle.

vonJan-Hendrik Maier,

Zum fünften Mal verbindet der Chursächsische Frühlingszauber Musik- und Theatergenuss im historischen Ambiente Bad Elsters. Auf der Bühne des König Albert Theater erwartet die Festivalbesucher Johann Strauss’ lustvolle und beschwingte Operette „Die Fledermaus“, deren Handlung weg aus Wien hin in den sächsischen Kurort verlagert wird. Choreograf Tarek Assam hingegen übersetzt Shakespeares Psychothriller um den schottischen Feldherrn Macbeth in die Sprache des zeitgenössischen Tanzes, und das Berliner Kriminaltheater lädt in Umberto Ecos „Der Name der Rose“ zum intensiven Miträtseln ein. Die Chursächsischen Streichersolisten wiederum bitten in historischen Kostümen zur Serenade bei Kerzenschein, wobei bekannte Melodien der Klassik von Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ bis zum Triumphmarsch aus Verdis „Aida“ erklingen. Frauenkirchenkantor Matthias Grünert reist indes mit einer Rarität nach Bad Elster: Luigi Gattis „Schöpfungsmesse“, die bewusst Chöre und Arien aus Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ aufgreift und kunstvoll mit den Texten der lateinischen Messe in Einklang bringt.

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Mit Beginn der Spielzeit 2025/26 tritt der Spanier Josep Pons sein Amt als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der DRP an. Er spannt über drei Saisons eine Programmlinie, die „Visions of Europe“ ins Zentrum rückt mit verschiedenen weiteren, darauf sich beziehenden Themensträngen.

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