Purer Groove und musikalische Neugier: Das Trickster Orchestra vereint Musiker aus vielen Klangwelten zu einem energiegeladenen Ganzen. Hier treffen asiatische Blasinstrumente auf Jazz-Drums und zeitgenössische Improvisation. Nun veranstaltet das multinationale Klangensemble erstmals ein eigenes Festival: die TransTraditionale im Berliner Radialsystem. Drei Tage lang wird Gegenwartsmusik neu gedacht. Im Zentrum steht eine Musik, die aus globalen Verflechtungen entsteht. Migration, Austausch und kulturelle Überschneidungen prägen längst das künstlerische Schaffen.
Zum Ausklang wird getanzt
Doch viele traditionelle Kategorien greifen dafür zu kurz. Deswegen möchte das Festival hörbar machen, wie neue Klangsprachen jenseits fester Genre- und Kulturgrenzen entstehen, wie etwa in den Studio-Konzerten mit improvisierter Musik ohne feste Vorgaben, in denen das Publikum Teil des Prozesses ist. Portrait-Konzerte stellen innovative Ensembles vor, und spannend wird es auch, wenn sich Li-chin Li mit der Sheng improvisierend auf der Spree nähert und am Ufer sowie im Gebäude ein großes Musik-Kollektiv ihre Klänge aufgreift und improvisiert. In der Reihe „Premiere“ präsentiert das Trickster Orchestra neue Werke, wie etwa „Lament Dance“ von Amen Feizabadi, das Komposition, Erinnerung und gemeinsames Erzählen verbindet. Zum Ausklang wird getanzt: DJ İpek verbindet mit ihrem hybriden Sound verschiedenste globale Stilrichtungen zu einem energiegeladenen Cluberlebnis.
concerti-Tipp:
TransTraditionale
24.4.-26.4.2026
Radialsystem Berlin





