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Mainzer Musiksommer 2023

Von der Renaissance bis zu den Revelers

Der Mainzer Musiksommer klangveredelt die schönsten Orte der Landeshauptstadt.

vonSören Ingwersen,

Mit elf Konzerten lockt der Mainzer Kultursommer an die schönsten Orte der Landeshauptstadt. Etwa in die Pfarrkirche St. Stephan, wo zur Eröffnung des Festivals Domorganist Daniel Beckmann auf Geigerin Jiyoon Lee trifft, wo im Kreuzgang Klarinettist Thorsten Johanns mit vier weiteren Bläsern feine Quintette spinnt und Bandoneonist Marcelo Nisinmann im Trio den Tango in vielfältige Kontexte stellt. In der Antoniuskirche findet sich Meistercellist Daniel Müller-Schott mit einem jungen Villa-Musica-Ensemble ein, kann man eine mystische Klangreise zwischen Indien und Estland erleben – oder spanische Werke aus fünf Jahrhunderten mit Mandolinist Alon Sariel und dem Ensemble Los Temperament.

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In der Sektkellerei Kupferberg wird mit makedonischer Volksmusik angestoßen, und das Vokalensemble New York Polyphony strickt in der Seminarkirche ein Programm mit Werken der Renaissance bis hin zu den Close-Harmony-Songs der Revelers. Mit Renaissancemusik untermalt auch die Lautten Compagney Mechthild Großmanns Lesung „Die Abenteuer des Don Quichote“, und das Trio Imàge bittet mit Haydn und Dvořák in die Aula des Bischöflichen Priesterseminars.

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