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Malion Musikfestival 2024

Befragung eines Werks

Das Malion Quartett betrachtet verschiedene Facetten von Werken unter dem Mikroskop.

vonSören Ingwersen,

Das Malion Quartett möchte seine Zuhörer nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen. Es möchte das Publikum teilhaben lassen am Entstehungsprozess einer Aufführung, möchte es mitnehmen auf jene Entdeckungsreise, auf die es sich selbst beim intensiven Werkstudium begibt. Hierzu hat das Quartett sein ON/OFFstage-Format entwickelt, das auch bei zwei Konzerten des Malion Musikfestivals zum Tragen kommt. Dabei steht jeweils ein Werk der Quartettliteratur – diesmal von Beethoven und Webern – auf dem Programm. Zunächst wird das Werk – ähnlich wie bei einer Probe – von vielen Seiten beleuchtet, bevor es dann komplett im Konzert erklingt. Zum Festival hat das umtriebige Quartett aber auch zwei Musikerkollegen eingeladen: den Pianisten Kit Armstrong für Dvořáks zweites Klavierquintett und die Sopranistin Darya Tymoshenko für Schönbergs zweites Streichquartett. Außerdem treffen die vier sich beim Pop-up-Konzert zu einer öffentlichen Probe, zu der jeder Musiker ein Überraschungspaket mitbringt.

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Orgelpassion
von Stina Quagebeur / Glen Tetley /
Goyo Montero

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Drei choreographische Handschriften und Ideen: In „Omelas“ fragt Stina Quagebeur berührend, ob das Glück vieler auf dem Leid eines Einzelnen beruhen darf. Glen Tetleys Klassiker „Voluntaries“ verbindet virtuos Trauer und Hoffnung. Goyo Montero erforscht in „Aurea“ die Schönheit des Goldenen Schnitts im Tanz.

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