Seit 1999 ist das Berliner Ultraschall Festival ein exquisites Forum für Neue Musik, wobei die Zahl der Erst- und Uraufführungen in den letzten Jahren zugenommen hat. Dieses Jahr eröffnet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Marc Albrecht zusammen mit dem GrauSchumacher Piano Duo den Reigen der zwölf Konzerte. Sopranistin Eva Resch singt „Lieder des Scheiterns“, György Kurtágs „Kafka-Fragmente“ werden von Sopranistin Johanna Vargas und Geiger Ilya Gringolts ausgedeutet, während Akkordeonistin Margit Kern mit dem SWR Experimentalstudio kollaboriert. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt zwei Werke der kroatischen Komponistin Sara Glojnarić, während das Fabrik Quartet und Pianist Michael Wendeberg den katalanischen Komponisten Hèctor Parra porträtieren. Auch Hans Werner Henze, der in diesem Sommer seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, erweisen die Festivalmusiker die Ehre. Zu den weiteren Gästen beim Ultraschall zählen das Trio Accanto und das von Enno Poppe geleitete Ensemble Mosaik. Den Abschluss macht erneut das DSO Berlin, diesmal mit Giedrė Šlekytė am Pult. Auf dem Programm steht unter anderem Brett Deans „Nocturnes and Night Rides“.
Ultraschall Berlin 2026
Premieren am laufenden Band
Beim Festival „Ultraschall Berlin“ zeichnen renommierte Künstler an fünf Tagen ein umfangreiches Bild der Neuen Musik.
© Tomasz Trzebiatowski
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
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