György Kurtág

György Kurtág (* 19. Februar 1926 in Lugos) kehrte im Gegensatz zu György Ligeti nach dem Volksaufstand in Ungarn in seine Heimat zurück und unterrichtete Klavier und Kammermusik an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Allerdings nutzte er die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte und besuchte zwischen 1957 und 1958 Kompositionskurse bei Darius Milhaud und Olivier Messiaen in Paris. Gleichzeitig setzte er sich stark mit den Werken Anton Weberns auseinander. Ähnlich wie dieser verdichtete György Kurtág musikalische Texturen in immer kürzere Formen. Besonders deutlich wird das unter anderem in seinem Zyklus „Messages de feu demoiselle R. V. Troussova“: Die 21 Lieder dauern oft nicht länger als eine Minute. Dieses Werk brachte ihm 1981 auch den internationalen Durchbruch. Die Uraufführung fand in Paris unter Pierre Boulez statt. Bis dahin war Kurtág einem größeren Publikum in Europa unbekannt.
Im Gegensatz zu anderen ungarischen Komponisten wie Bartók oder Kodály, lehnte György Kurtág einen Bezug zur Volksmusik in seinen Werken stets ab. Viele seiner Stücke sind Beethoven, Webern, Schumann oder anderen gewidmet.

    Samstag, 25.01.2020 12:30 Uhr Alte Pädagogische Hochschule Heidelberg

    Cuarteto Quiroga, Navarra String Quartet

    Heidelberger Streichquartettfest
    Donnerstag, 30.01.2020 20:00 Uhr E-Werk Freiburg
    Sonntag, 02.02.2020 18:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

    Arditti Quartett

    Zeitinsel Kurtág
    Montag, 03.02.2020 19:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

    Salon-Werkstatt Kurtág

    Zeitinsel Kurtág
    Dienstag, 04.02.2020 20:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

    Pierre-Laurent Aimard

    Zeitinsel Kurtág
    Dienstag, 04.02.2020 21:30 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

    Kim Kashkashian

    Reflektor Manfred Eicher
    Mittwoch, 05.02.2020 20:00 Uhr Konzerthaus Dortmund
    Donnerstag, 06.02.2020 19:00 Uhr Konzerthaus Dortmund
    Donnerstag, 06.02.2020 21:00 Uhr Konzerthaus Dortmund
    Mittwoch, 12.02.2020 19:30 Uhr Liederhalle Stuttgart

    Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart

    Enescu: Impressions d’enfance, Gubaidulina: Quasi Hoquetus, Ullmann: Die arme Seele aus „Geistliche Lieder“ op. 20, Laks: Streichquartett Nr. 3, Kurtag: S. K. Remembrance Noise op. 12, Gardel: Volver, Piazolla: Oblivion