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Thomas Adès

Thomas Adès

Thomas Adès (* 1. März 1971 in London) studierte Klavier und Komposition an der Guildhall School of Music in London. Nach seinem Abschluss ging er nach Ungarn und wurde dort Schüler György Kurtágs.
Mit 24 Jahren komponierte Thomas Adès seine erste Oper „Powder Her Face“, basierend auf dem Leben der Margaret Campbell, Duchess of Argyll, und feierte damit seinen internationalen Durchbruch. Die Herzogin sorgte 1959 in Großbritannien mit Nackt- und Sexfotos für Aufsehen. Adès stellte die Affäre mit einer erstmals auf der Opernbühne aufgeführten Fellatio-Szene dar. Musikalisch ist die Oper zwar eingängig, sticht aber durch eine rhythmische Komplexität und eine virtuose Stimmführung hervor.
2004 wurde Thomas Adès’ zweite Oper „The Tempest“ uraufgeführt, die ein Auftragswerk des Royal Opera House Covent Garden in London war. Sein Œvre umfasst neben seinen Opern auch Solo- und Orchesterwerke, beispielsweise das Orchesterstück „Asyla“, das Sir Simon Rattle bei seinem Antrittskonzert als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker leitete. Sein Violinkonzert „Concentric Paths“ aus dem Jahr 2005 gehört heute zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Kompositionen.

Freitag, 02.10.2020 20:00 Uhr Die Glocke Bremen

Steven Isserlis, Die Deutsche Kammerphilharmonie, Thomas Adès

Beethoven: Suite zu „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43, Adès: Lieux retrouvés für Violoncello und kleines Orchester, Sibelius: Rakastava – Der Liebende op. 14 & Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104

Samstag, 03.10.2020 20:00 Uhr Die Glocke Bremen

Steven Isserlis, Die Deutsche Kammerphilharmonie, Thomas Adès

Beethoven: Suite zu „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43, Adès: Lieux retrouvés für Violoncello und kleines Orchester, Sibelius: Rakastava – Der Liebende op. 14 & Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104

Sonntag, 04.10.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Steven Isserlis, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Thomas Adès

Beethoven: Ouvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43, Adès: Lieux retrouvés, Schubert: Ouvertüre im italienischen Stile C-Dur op. 170 D 591, Sibelius: Stormen Suite Nr. 2 op. 109

Mittwoch, 07.10.2020 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Steven Isserlis, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Thomas Adès

Adès: Lieux retrouvés für Violoncello und Kammerorchester, Sibelius: Der Liebende op. 14 & Sibelius: Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104, Beethoven: Ouvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus«“ op. 43

Donnerstag, 08.10.2020 19:30 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Thomas Adès, Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Janáček: Concertino für Klavier, zwei Violinen, Viola, Klarinette, Horn und Fagott, Adès: Chamber Symphony op. 2, Beethoven: Quintett Es-Dur op. 16 für Klavier und Bläser, Adès: Concerto Conciso op. 18 für Klavier und Ensemble

Mittwoch, 14.10.2020 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

The Cleveland Orchestra, Franz Welser-Möst

Adès: The Exterminating Angel Symphony, Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Sonntag, 15.11.2020 16:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

Kirill Gerstein, City of Birmingham Symphony Orchestra, Mirga Gražinytė-Tyla

Strawinsky: Le Sacre du printemps, Adès: Angel Symphony & Klavierkonzert

Donnerstag, 25.02.2021 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Visions S01E08

Elbphilharmonie Visions
Sonntag, 21.03.2021 18:00 Uhr Gewandhaus Leipzig

Emerson String Quartet

Walton: Streichquartett Nr. 2 a-Moll, Adès: The Four Quarters, Bartók: Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 7

Mittwoch, 19.05.2021 19:30 Uhr Stadthalle am Schloss Aschaffenburg

Münchener Kammerorchester, Clemens Schuldt

Adès: Neues Werk, Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219, Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Radio-Tipp: Konzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin auf Deutschlandfunk Kultur

Der Tod in der Kunst

Deutschlandfunk Kultur überträgt heute die Aufzeichnung des Konzerts des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter der Leitung von Thomas Adès – im Mittelpunkt steht der Totentanz weiter

Thomas Adès’ Concentric Paths am Meininger Staatstheater

Ein Violinkonzert, das weite Kreise zieht

Thomas Adès’ Concentric Paths treffen auf Tschaikowskys Winterträume weiter