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Frauenkirche Dresden: The King’s Singers

Geht nicht gibt’s nicht

Von Oper bis Pop: The King’s Singers stellen in der Dresdner Frauenkirche ihre einzigartige Gesangskunst unter Beweis.

vonJan-Hendrik Maier,

Seit bald sechzig Jahren geben die King’s Singers international den Ton an, wenn es um männlichen A-cappella-Gesang geht. Ob andächtige Madrigale aus der Renaissance, zeitlose Meisterwerke von Bach, Ouvertüren zu Rossini-Opern, Jazz-Standards aus der Feder von Duke Ellington oder Popsongs – kaum eine Epoche oder ein Genre ist vor einer Aufnahme ins Programm des Sextetts gefeit. Dass die meisten Werke nicht für die ungewöhnliche Besetzung aus zwei Countertenören, einem Tenor, zwei Baritonen und einem Bass komponiert wurden, stört die englischen Gentlemen nicht.

Denn ebenso legendär wie ihre Auftritte und der feinsinnige britische Humor ihrer Moderationen sind die selbst geschriebenen Arrangements im typischen „Close Harmony“-Stil: Die Stimmen sind nah beieinander geführt, die Akkorde zumeist in enger Lage. Dass sich dabei immer wieder auch ein musikalischer Witz einschleicht, versteht sich von selbst. Wer die King’s Singers in aktueller Besetzung hören will, sollte sich beeilen, denn ab Herbst 2026 sorgen Joseph Edwards und Peter Hicks für neue Farben in der ältesten aktiven Boygroup der Welt.

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