© Elodie Crebassa

Jérémie Rhorer

Jérémie Rhorer

Der französische Cembalist, Organist, Komponist und Dirigent Jérémie Rhorer wurde am 15. Juli 1973 in Paris geboren. Er studierte in seiner Heimatstadt am Conservatoire de Paris. Zu seinen Lehrern zählen William Christie, Marc Minkowski und Emil Tchakarov. Aus Rhorers eigenen Kompositionen ist das in Klavier- und Orchesterfassung vorgelegte „Le cimetière des enfants“ hervorzuheben sowie ein Cellokonzert, das er 2014 für Jérôme Penoo geschrieben hat.

Rhorer hat bereits eine umfangreiche Diskografie zu verzeichnen. Er hat in Zusammenarbeit mit Diana Damrau die Alben „Arie di Bravura“ und „Mozart Donna“ sowie mit Philippe Jaroussky die Alben „La dolce Fiamma“ und „Greatest Moments in Concert“ vorgelegt. Seine 2013 erschienene, viel beachtete Interpretation von Cherubinis Oper „Lodoïska“ war zudem eine Erstaufnahme.

Mit dem von ihm selbst gegründeten Ensemble Le Cercle de L’Harmonie machte er ab 2009 zunächst mit sinfonischem Repertoire auf sich aufmerksam. Spätestens seit Rhorer 2014 am Théâtre Chams-Élysées mit dem Regisseur Olivier Py Poulencs „Dialogues des carmélites“ in einer mit mehreren Preisen ausgezeichneten Produktion umgesetzt hat, ist er jedoch auch als Operndirigent international gefragt. Gastengagements führten ihn unter anderem nach Brüssel, Wien, München und Madrid.

Porträt Jérémie Rhorer

Meister der Reduktion

Jérémie Rhorer stellt sein künstlerisches Schaffen unter das Motto „Weniger ist mehr“ – und entdeckt auf diesem
 Weg ganz neue interpretatorische Ansätze. weiter