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Rezension Edgar Moreau – Jacques Offenbach

Keck geknurrt

Edgar Moreau spielt staunenswert souverän, mal gelassen, mal keck, dann wieder etwas melancholisch, immer rhythmisch pointiert.

vonChristian Lahneck,

Wer nach einem Tipp sucht für die Rubrik „Originelle Repertoire-Zusammenstellungen“, liegt bei dieser CD goldrichtig. Der französische Cellist Edgar Moreau hat das „Concerto militaire“ von Jacques Offenbach gepaart mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda – zwei originelle Käuze unter sich, könnte man vereinfacht sagen. Aber auch jenseits aller Ungewöhnlichkeiten auf den ersten Blick hat diese Einspielung auch künstlerisch durchaus einiges vorzuweisen. Moreau spielt staunenswert souverän, mal gelassen, mal keck, dann wieder etwas melancholisch, immer rhythmisch pointiert. Entscheidend mitgeprägt wird die Aufnahme, so im Allegretto-Finale bei Offenbach, durch Les Forces Majeures und Dirigent Raphaël Merlin. Da braucht es eine Mischung aus élégance, Virtuosität und banalem Knurren. Alles da! Und auch bei Gulda lebt diese Aufnahme vom ersten Ton an von Spielfreude und dem Mut, Grenzen auszuloten.

Edgar Moreau
Edgar Moreau © Julien Mignot/Warner Classics

Offenbach: Concerto militaire G-Dur
Gulda: Konzert für Cello, Blasorchester & Band

Edgar Moreau (Violoncello), Les Forces Majeures, Raphael Merlin (Leitung)
Warner Classics

Edgar Moreau spielt Offenbach:

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