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Rezension Tetzlaff & Vogt – Dvořák: Klaviertrios

Grandios intensiv

Grandios instrumentiert – und ebenso gespielt: Lars Vogt, Christian Tetzlaff und Schwester Tanja spielen Dvořáks Klaviertrios Nr. 3 und 4.

vonChristian Lahneck,

Sie kennen sich wie aus dem Effeff. Merkt man. Auf ihrer neuen CD widmen sich Lars Vogt, Geiger Christian Tetzlaff und Schwester Tanja am Cello den Klaviertrios Nr. 3 und 4 von Antonín Dvořák, zwei Werke von sinfonischen Ausmaßen, grandios instrumentiert – und hier ebenso gespielt. Da wechseln die Farben mit einer Selbstverständlichkeit und Intensität, dass man sich gern beim Staunen verliert. Die tänzerischen Momente, die gerade im „Dumky“-Trio reich gesät sind, gehen mit dem Dvořák-eigenen Melos bei ihren häufigen Wechseln eine wunderbare Allianz ein. Das hat Schwung und Melancholie, hier verbinden sich Kraft und Trost, Orchestrales und kammermusikalisch Feinnerviges. Einzelne helle Geigentupfer schälen sich ebenso heraus wie das bassgesättigte Klavier, dazu immer wieder warm grundierend das Cello, das einige Kantilenen exklusiv für sich verbuchen kann. Kammermusik at its best!

Dvořák: Klaviertrios Nr. 3 & 4

Christian Tetzlaff (Violine), Tanja Tetzlaff (Violoncello), Lars Vogt (Klavier)
Ondine

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