Seit Michail Glinka die Geburtsstunde der russischen Nationaloper markierte, wuchs das Interesse russischer Komponisten an Stoffen aus Sagen und der Geschichte des Großreichs. Auch Alexander Borodin griff diesen Impuls auf und begann mit der Arbeit an „Fürst Igor“. Nach dem mittelalterlichen Igorlied erzählt die Oper vom Grenzkonflikt zwischen christlichen Russen und heidnischen Polowetzern. Mit Kirchengesängen und Volksmusik entwirft Borodin ein Historiengemälde voller orientalischer Reize. Die Arbeit überforderte den Hobbykomponisten: Erst 21 Jahre später vollendeten Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow das Werk, dem sich nun Dirigent Rubén Dubrovsky am Gärtnerplatztheater annimmt.
Borodin: Fürst Igor
-
„Offenheit schadet nicht, sie stärkt“
Der französische Cellist Gautier Capuçon engagiert sich sehr für die Ausbildung und Förderung junger Musiker.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!

