Mit einer „Madama Butterfly“ zum Saisonauftakt kann man einfach nichts falsch machen. Die tragische Geschichte der Cio-Cio San, die jahrelang auf einen Mann wartet, der nie wirklich bei ihr war, zieht auch nach über hundertzwanzig Jahren das Publikum in ihren Bann. Puccini selbst betrachtete die Oper als sein persönlichstes Werk, er bewunderte das Schicksal, die Hingabe, die Tragik der Protagonistin – die in der neuen Bremer Inszenierung mit „Cio I“, „Cio II“ und „San III“ überraschenderweise gleich dreifach besetzt ist. Regisseurin Ulrike Schwab rückt bei ihrer dritten Arbeit am Theater Bremen nicht nur das japanisch-exotistische Klischee in den Blick, sondern auch die Frage nach Selbstermächtigung.
Puccini: Madama Butterfly
-
„Seine Musik ist elektrisierend“
Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason spricht im Interview über ihre Beziehung zur Musik von Sergej Prokofjew und verrät, wie sie überhaupt zum Klavier gekommen ist.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!



