Peter Eötvös ist einer der bekanntesten Komponisten unserer Tage und ein international geschätzter Dirigent. Er hat mitreißende, farbgesättigte Orchester- und Kammermusik geschrieben sowie eine Vielzahl an Opern. Seine klingende Imagination inspiriert sich am Maurenpalast Alhambra genauso wie an der Dramatik eines Anton Tschechow oder der Fantastik eines Gabriel García Márquez. Er hat Skurril-Ironisches auf die Musiktheaterbühne gebracht wie in „Radames“, düstere Groteske in „Der goldene Drache“, er hat die Aids-Krise in „Angels in America“ thematisiert und jüngst die Dynamik der Ausgrenzung in „Sleepless“ nach Jon Fosse. Wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag im Januar 2024 kehrt er zu seinen musikalischen Wurzeln in Köln zurück. Die Metropole war 1966 seine erste Station im Westen, als Eötvös aus Ungarn kam. Hier hat er bei Bernd Alois Zimmermann studiert, hier stieß er zum Ensemble von Karlheinz Stockhausen, in dem er mitwirkte, hier arbeitete er im Studio für elektronische Musik des WDR.
Di., 09. Juni 2026 10:00 Uhr
Kinder & Jugend
Dove: In 80 Tagen um die Welt
Clemens Fieguth (Leitung), Nina Kühner (Regie)
Di., 09. Juni 2026 10:30 Uhr
Kinder & Jugend
Rossini: Ein Fall für Figaro
Christopher Schumann (Leitung), Christian Brey (Regie)
Di., 09. Juni 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Hepplewhite: Laika
Tsai-Ju Lee (Leitung), Annemiek van Elst (Regie)
Termintipp
Di., 09. Juni 2026 11:00 Uhr
Musiktheater
Weill: Die Dreigroschenoper
Martin Liema (Macheath), Hannes Berg (J.J. Peachum), Nina Mohr (Mrs. Peachum), Eva-Lina Wenners (Polly Peachum), Adrian Sieber (Leitung), Till Kleine-Möller (Regie)
Di., 09. Juni 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Durch die Jahreszeiten
Julian Rohde (Tenor), TfN-Philharmonie, Ki Yong Song (Leitung)








