Als sich nach Gründung der DDR sämtliche Musikhochschulen und Konservatorien in West-Berlin befanden, beschloss das Ministerium für Volksbildung die Gründung einer neuen Einrichtung, die im Oktober 1950 unter dem Namen Deutsche Hochschule für Musik eröffnet wurde. 1964 erhielt sie, zu Ehren des inzwischen verstorbenen Komponisten, den Namen Hanns Eisler. In einem Festkonzert im Konzerthaus am Gendarmenmarkt feiert das Hochschulsinfonieorchester nun das 75-jährige Bestehen des Instituts, das heute zu den führenden Musikhochschulen Europas zählt. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers dritte Sinfonie, die mit über hundert Orchestermusikern, Chor sowie einer Soloaltistin zu den umfangreichsten und mit einer Aufführungsdauer von etwa 100 Minuten auch zu den längsten Werken der Gattung zählt. Die Solopartie übernimmt mit der ukrainischen Sängerin Oleksandra Diachenko ein Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Die Leitung des Abends hat Markus Stenz inne.
Festkonzert 75 Jahre Musikhochschule Hanns Eisler
Umfangreiches Ständchen
Die Berliner Musikhochschule Hanns Eisler feiert ihr 75-jähriges Bestehen mit einer Aufführung von Gustav Mahlers dritter Sinfonie.
© Max Heiliger
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
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