Violinistin Carolin Widmann und Pianist Alexander Lonquich, zwei der versiertesten Kammermusiker Deutschlands, kehren nach längerer Pause als Duo in den Pierre Boulez Saal zurück. Auf dem Programm steht die nahezu impressionistische Violinsonate A-Dur von Gabriel Fauré, mit der sich der Komponist nach Einschätzung seines Mentors und Kollegen Camille Saint-Saëns endgültig in die Reihe der großen Meister einreihte, sowie die Violinsonate Es-Dur des jungen Richard Strauss, die ihrerseits der spätromantischen Frühphase des späteren Innovators verpflichtet ist. Mit der Sonate für Violine solo von 1951 von Bernd Alois Zimmermann steht zudem ein avantgardistisches Werk auf dem Programm, das – wie viele seiner Kompositionen für Solobesetzung – aufgrund seiner Kürze und der dichten Verwendung vielfältigster Spielweisen nahezu experimentellen Charakter besitzt. Den Auftakt bildet jedoch Olivier Messiaens wiederentdeckte „Fantaisie“, die der 25-Jährige 1933 für sich selbst und seine erste Ehefrau, die Geigerin Claire Delbos, komponierte.
Carolin Widmann und Alexander Lonquich kehren in den Pierre Boulez Saal zurück
Musikalische Wiederbegegnung
Violinistin Carolin Widmann und Pianist Alexander Lonquich spielen im Pierre Boulez Saal Sonaten aus vier Epochen.
© Lennard Ruehle
-
„Musik muss uns aus der Komfortzone holen“
Stargeigerin Anne-Sophie Mutter feiert ihr 50. Bühnenjubiläum unter anderem mit Aufnahmen zeitgenössischer Werke.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!








