Mozart: Eine kleine Nachtmusik. Wagner: Der Ring des Nibelungen. Es gibt weltbekannte Komponisten, zu denen jedem Menschen auf jedem Fleck der Erde sofort ein Schlüsselwerk einfällt. Und dann gibt es noch unbestrittene Genies wie Henry Purcell, Josquin Desprez oder Jean-Philippe Rameau. Jeder kennt diese Komponisten, aber spontan aus deren Tonschöpfungen eine Melodie vorzusingen ist nur Kennern vorbehalten. Gut möglich, dass die Neugierigen unter den Besuchern des Konzerts „Baroque à la française“ hernach zu Kennern von Rameau und dessen Zeitgenossen werden. Um die geht es nämlich beim Auftritt von Reinoud Van Mechelen und dessen Ensemble a nocte temporis. Den großen Barockkomponisten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, scheint ein großes Anliegen des belgischen Tenors zu sein – in jedem Fall bewies Van Mechelen, dass die Partien Rameaus für ihn wie geschaffen sind. So sang er in den letzten Jahren unter anderem an der Opéra National de Bordeaux in „Dardanus“, an der Königlichen Oper Versailles in „Zoroastre“ oder an der Berliner Staatsoper in „Hippolyte et Aricie“ unter Sir Simon Rattle.
Termintipp
Mi., 29. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Michaels Reise
Paul Hübner (Trompete), Musiker der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Elisabeth Stöppler (Regie)
Mi., 29. April 2026 11:00 Uhr
Tanztheater
Next Level
Mitglieder des Tanzensembles (Choreografie)
Mi., 29. April 2026 11:00 Uhr
Musiktheater
Frid: Das Tagebuch der Anne Frank
Elisabeth Dopheide (Anne Frank), Maximilian Otto (Leitung), Susanne Stein (Rezitation)
Mi., 29. April 2026 12:30 Uhr
Konzert
Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner
Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (Auszüge)
Mi., 29. April 2026 12:30 Uhr
Konzert
Davide Bandieri, François Sochard, Daniel Mitnitsky, Stephanie Gurga
Messiaen: Quatuor pour la fin du temps





